Premiere
08. Mai 2027
Beschreibung
Gefangen zwischen verbotener Liebe und politischem Zwang beginnt Friedrich Schillers Drama „Don Carlos“ am Hof des spanischen Königs Philipp II. im 16. Jahrhundert. Im Zentrum steht der junge Don Carlos, der unglücklich in seine Stiefmutter Elisabeth verliebt ist – jene Frau, die ursprünglich für ihn bestimmt war. Diese unerfüllte Liebe belastet ihn tief und verschärft zugleich das ohnehin schwierige Verhältnis zu seinem Vater.
Parallel dazu entfaltet sich eine politische Handlung: Carlos’ Freund, der Marquis von Posa, vertritt mutig aufklärerische Ideale wie Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Er versucht, den König für eine gerechtere Herrschaft zu gewinnen und die Unterdrückung in den spanischen Niederlanden zu beenden. Doch am Hof bestimmen Misstrauen, Kontrolle und Intrigen das Geschehen.
Im weiteren Verlauf spitzen sich die Konflikte zu. Posa gerät ins Zentrum der Machtkämpfe und opfert schließlich sein Leben für seine Überzeugungen. Don Carlos hingegen wird verdächtigt, gegen den König zu handeln, und gerät in die Gewalt der Inquisition.
Schillers Drama zeigt eindrucksvoll den Konflikt zwischen persönlichem Empfinden und politischer Pflicht. Zugleich stellt es die Frage, ob Freiheit und Menschlichkeit in einem System absoluter Macht überhaupt möglich sind.
Andreas Kriegenburg, geboren in Magdeburg, gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des deutschsprachigen Theaters. Nach Stationen am Thalia Theater Hamburg und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin prägte er von 2009 bis 2014 das Deutsche Theater Berlin. Seit 2016 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Seine Inszenierungen zeichnen sich durch starke Bildkompositionen, physische Spielweise und präzise Ensembleführung aus. Seit 2006 inszeniert er auch regelmäßig Opern. Mit der Inszenierung „Don Carlos“ stellt er sich erstmals dem Essener Publikum vor.
Parallel dazu entfaltet sich eine politische Handlung: Carlos’ Freund, der Marquis von Posa, vertritt mutig aufklärerische Ideale wie Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Er versucht, den König für eine gerechtere Herrschaft zu gewinnen und die Unterdrückung in den spanischen Niederlanden zu beenden. Doch am Hof bestimmen Misstrauen, Kontrolle und Intrigen das Geschehen.
Im weiteren Verlauf spitzen sich die Konflikte zu. Posa gerät ins Zentrum der Machtkämpfe und opfert schließlich sein Leben für seine Überzeugungen. Don Carlos hingegen wird verdächtigt, gegen den König zu handeln, und gerät in die Gewalt der Inquisition.
Schillers Drama zeigt eindrucksvoll den Konflikt zwischen persönlichem Empfinden und politischer Pflicht. Zugleich stellt es die Frage, ob Freiheit und Menschlichkeit in einem System absoluter Macht überhaupt möglich sind.
Andreas Kriegenburg, geboren in Magdeburg, gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des deutschsprachigen Theaters. Nach Stationen am Thalia Theater Hamburg und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin prägte er von 2009 bis 2014 das Deutsche Theater Berlin. Seit 2016 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Seine Inszenierungen zeichnen sich durch starke Bildkompositionen, physische Spielweise und präzise Ensembleführung aus. Seit 2006 inszeniert er auch regelmäßig Opern. Mit der Inszenierung „Don Carlos“ stellt er sich erstmals dem Essener Publikum vor.
Team
Regie und Bühne
Andreas Kriegenburg
Kostüme
Tanja Hofmann