Komponistinnenfestival „her:voice“
Gesprächsrunde: Vom Dachboden auf die Bühne
Über die Wiederentdeckung nicht
sichtbarer Werke
sichtbarer Werke
Christin Heitmann, Henrik Schaefer, Mary Ellen Kitchens, Andreas Falentin und Friederike Wissmann (Moderation)
Dauer
ca. 1 Stunde, 30 Minuten
Hinweise
Eintritt frei
Beschreibung
Die Wiederentdeckung und Sichtbarmachung von Werken komponierender Frauen, die aus unterschiedlichsten Gründen unentdeckt oder unbeachtet waren, ist ein für die musikwissenschaftliche Forschung wichtiger Ansatz. Auf dem Weg zu einer öffentlichen Aufführung gibt es zahlreiche Herausforderungen, die Arbeitsweisen und Erfahrungen im Umgang mit dem kanonisierten Repertoire auf die Probe stellen. Flexibilität, Kreativität und Offenheit, neue Wege zu beschreiten, sind erforderlich, wenn es um Themen wie Materialbeschaffung und -aufbereitung, das Finden aufführender Häuser bzw. Klangkörper – und nicht zuletzt den Umgang mit Vorurteilen gegenüber unbekannter Werke geht. Die Gesprächsrunde bringt Akteur*innen aus verschiedenen Bereichen der Opern- und Konzertpraxis sowie der Musikwissenschaft zusammen, die sich für die Aufführung nicht sichtbarer Werke komponierender Frauen interessieren und stark machen.
Flexibilität, Kreativität und Offenheit, neue Wege zu beschreiten, sind erforderlich, wenn es um Themen wie Materialbeschaffung und -aufbereitung, das Finden aufführender Häuser bzw. Klangkörper – und nicht zuletzt den Umgang mit Vorurteilen gegenüber unbekannter Werke geht. Die Gesprächsrunde bringt Akteur*innen aus verschiedenen Bereichen der Opern- und Konzertpraxis sowie der Musikwissenschaft zusammen, die sich für die Aufführung nicht sichtbarer Werke komponierender Frauen interessieren und stark machen.
Mary Ellen Kitchens studierte in USA, Frankreich und Deutschland. Hauptberuflich war sie langjährig Abteilungsleiterin im Archivbereich des Bayerischen Rundfunks. Sie stellt diversitätsbewusste Musikprogramme für die Chöre und Orchester, die sie leitet (u.a. Orchesterverein Kempten, Rainbow Sound Orchestra Munich, Frauenorchesterprojekt Berlin) zusammen. Seit 2013 ist sie Vorstandsfrau des Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik/Archiv Frau und Musik (Ff/M).
Andreas Falentin wurde 1965 in Hamburg geboren. Er studierte Englisch und Deutsch in Köln, heiratete und bekam zwei Kinder. Nach dem Studium hospitierte er am Theater Dortmund und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und inszenierte an der Studiobühne Köln. Gleichzeitig war er als Übersetzer tätig und veröffentlichte zwei Bücher.
Ab 1997 arbeitete er in Teilzeit für die Saturn Elektrohandels GmbH, erst in der Verwaltung, dann bis 2018 als Ein- und Verkäufer in der Abteilung Klassik-CD. Gleichzeitig war er als Dramaturg für die freie Gruppe Opera Minora in Amsterdam tätig und war Regisseur und Dramaturg für mehrere Comedy-Projekte, etwa „Onkel Fisch“ oder „Der unglaubliche Heinz“.
2008 fing er an, Theater- und Opernkritiken zu schreiben, zuerst für „Theater pur“, dann unter anderem für die „Deutsche Bühne“ und „Concerti“. 2018 wurde er Redakteur der Theaterzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ für Musiktheater und Schauspiel.
Dr. Christin Heitmann, Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Bonn. 1996–2002 Doktorandin der Universität Oldenburg; Mitherausgeberin der DFG-geförderten Kritischen Ausgabe der Orchester- und Kammermusik sowie ausgewählter Klavierwerke Louise Farrencs. 2002 Promotion, Dissertation: Die Orchester- und Kammermusik von Louise Farrenc vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Sonatentheorie. Seitdem Wissenschaftliche Mitarbeiterin in folgenden Instituten/Projekten: 2002–2005 Sophie Drinker Institut Bremen; 2005–2007 Joseph Haydn-Institut Köln; 2007–2012 DFG-Forschungsprojekt „Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg www.pauline-viardot.de. Autorin des Viardot-Werkverzeichnisses https://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm. 2013–2016 wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „A cosmopolitan composer in pre-revolutionary Europe – Giuseppe Sarti“ an der UdK Berlin https://sarti-edition.zenmem.de.
Seit 2017 wiss. Mitarbeiterin im Beethoven-Haus Bonn https://beethoven.de. Mitarbeit an der Beethoven-Gesamtausgabe und 2021–204 im Projekt „Das Handwerk des Verlegers“.
Friederike Wißmann erhielt 2019 den Ruf auf die Professur für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Hier ist sie in der zweiten Amtszeit Prorektorin für Studium, Forschung und Lehre. Seit 2020 ist sie Projektleiterin der Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe. Sie ist Mitglied des Ehrenkuratoriums der Fachzeitschrift "wagnerspectrum" und des wissenschaftlichen Beirats des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Kulturgeschichte der Musik, auf dem Thema Komponist*innen im Exil und im Bereich der wissenschaftlichen Editionen.
Flexibilität, Kreativität und Offenheit, neue Wege zu beschreiten, sind erforderlich, wenn es um Themen wie Materialbeschaffung und -aufbereitung, das Finden aufführender Häuser bzw. Klangkörper – und nicht zuletzt den Umgang mit Vorurteilen gegenüber unbekannter Werke geht. Die Gesprächsrunde bringt Akteur*innen aus verschiedenen Bereichen der Opern- und Konzertpraxis sowie der Musikwissenschaft zusammen, die sich für die Aufführung nicht sichtbarer Werke komponierender Frauen interessieren und stark machen.
Mary Ellen Kitchens studierte in USA, Frankreich und Deutschland. Hauptberuflich war sie langjährig Abteilungsleiterin im Archivbereich des Bayerischen Rundfunks. Sie stellt diversitätsbewusste Musikprogramme für die Chöre und Orchester, die sie leitet (u.a. Orchesterverein Kempten, Rainbow Sound Orchestra Munich, Frauenorchesterprojekt Berlin) zusammen. Seit 2013 ist sie Vorstandsfrau des Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik/Archiv Frau und Musik (Ff/M).
Andreas Falentin wurde 1965 in Hamburg geboren. Er studierte Englisch und Deutsch in Köln, heiratete und bekam zwei Kinder. Nach dem Studium hospitierte er am Theater Dortmund und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und inszenierte an der Studiobühne Köln. Gleichzeitig war er als Übersetzer tätig und veröffentlichte zwei Bücher.
Ab 1997 arbeitete er in Teilzeit für die Saturn Elektrohandels GmbH, erst in der Verwaltung, dann bis 2018 als Ein- und Verkäufer in der Abteilung Klassik-CD. Gleichzeitig war er als Dramaturg für die freie Gruppe Opera Minora in Amsterdam tätig und war Regisseur und Dramaturg für mehrere Comedy-Projekte, etwa „Onkel Fisch“ oder „Der unglaubliche Heinz“.
2008 fing er an, Theater- und Opernkritiken zu schreiben, zuerst für „Theater pur“, dann unter anderem für die „Deutsche Bühne“ und „Concerti“. 2018 wurde er Redakteur der Theaterzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ für Musiktheater und Schauspiel.
Dr. Christin Heitmann, Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Bonn. 1996–2002 Doktorandin der Universität Oldenburg; Mitherausgeberin der DFG-geförderten Kritischen Ausgabe der Orchester- und Kammermusik sowie ausgewählter Klavierwerke Louise Farrencs. 2002 Promotion, Dissertation: Die Orchester- und Kammermusik von Louise Farrenc vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Sonatentheorie. Seitdem Wissenschaftliche Mitarbeiterin in folgenden Instituten/Projekten: 2002–2005 Sophie Drinker Institut Bremen; 2005–2007 Joseph Haydn-Institut Köln; 2007–2012 DFG-Forschungsprojekt „Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg www.pauline-viardot.de. Autorin des Viardot-Werkverzeichnisses https://www.pauline-viardot.de/Werkverzeichnis.htm. 2013–2016 wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „A cosmopolitan composer in pre-revolutionary Europe – Giuseppe Sarti“ an der UdK Berlin https://sarti-edition.zenmem.de.
Seit 2017 wiss. Mitarbeiterin im Beethoven-Haus Bonn https://beethoven.de. Mitarbeit an der Beethoven-Gesamtausgabe und 2021–204 im Projekt „Das Handwerk des Verlegers“.
Friederike Wißmann erhielt 2019 den Ruf auf die Professur für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Hier ist sie in der zweiten Amtszeit Prorektorin für Studium, Forschung und Lehre. Seit 2020 ist sie Projektleiterin der Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe. Sie ist Mitglied des Ehrenkuratoriums der Fachzeitschrift "wagnerspectrum" und des wissenschaftlichen Beirats des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Kulturgeschichte der Musik, auf dem Thema Komponist*innen im Exil und im Bereich der wissenschaftlichen Editionen.
Termine und Tickets
Aalto Musiktheater
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Das Rahmenprogramm wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
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