„Mit den Ohren sehen“: Das Projekt Audiodeskription ist erfolgreich gestartet
„Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere Kunstform für alle Menschen zugänglich ist. Unser Haus steht für Offenheit, Vielfalt und Teilhabe“, so die Ballettintendanten Armen Hakobyan und Marek Tůma, die seit gut einem Jahr gemeinsam das Aalto Ballett Essen leiten. Dieses Anliegen war der Impuls, mit Audiodeskription und Tastführung in dieser Spielzeit Ballett auch für blinde und seheingeschränkte Tanzbegeisterte erlebbar zu machen.
Doch was bedeutet das konkret?
Zwei Stunden vor Beginn der Vorstellung waren die Teilnehmer*innen der Audiodeskription zu einer Bühnenbegehung und Tastführung eingeladen: Requisiten, Kostüme und ausgewählte Bühnenelemente konnten ertastet werden, Bewegungsabläufe und Szenen wurden beschrieben und erläutert. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer*innen Audiogeräte und Kopfhörer und konnten ihre Plätze einnehmen. Während der Vorstellung hat Jutta Endes (Autorin für Audiodeskription) dann live über Kopfhörer die Vorgänge und Geschehnisse auf der Bühne beschrieben. Den Text hat Jutta Endes zuvor gemeinsam mit Felix Koch (Autor für Audiodeskription) und der Redakteurin für Audiodeskription, Johanna Krins, erarbeitet.
„Ich fand es klasse, dass ich bei der Tastführung etwas in die Hand nehmen konnte. Und an den Säulen, die Sie auf der Bühne hatten – das haben Sie schön erklärt. Und ich war gespannt, wie das dann bei der Aufführung ist. Kann ich das miteinander verknüpfen? Und das konnte ich tatsächlich.“ (Teilnehmerin der Audiodeskription)
Das Projekt "Mit den Ohren sehen" hat der Freundeskreis der Theater und Philharmonie Essen mit einer Spendenaktion unterstützt und 12.000 Euro dafür zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!
Doch was bedeutet das konkret?
Zwei Stunden vor Beginn der Vorstellung waren die Teilnehmer*innen der Audiodeskription zu einer Bühnenbegehung und Tastführung eingeladen: Requisiten, Kostüme und ausgewählte Bühnenelemente konnten ertastet werden, Bewegungsabläufe und Szenen wurden beschrieben und erläutert. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer*innen Audiogeräte und Kopfhörer und konnten ihre Plätze einnehmen. Während der Vorstellung hat Jutta Endes (Autorin für Audiodeskription) dann live über Kopfhörer die Vorgänge und Geschehnisse auf der Bühne beschrieben. Den Text hat Jutta Endes zuvor gemeinsam mit Felix Koch (Autor für Audiodeskription) und der Redakteurin für Audiodeskription, Johanna Krins, erarbeitet.
„Ich fand es klasse, dass ich bei der Tastführung etwas in die Hand nehmen konnte. Und an den Säulen, die Sie auf der Bühne hatten – das haben Sie schön erklärt. Und ich war gespannt, wie das dann bei der Aufführung ist. Kann ich das miteinander verknüpfen? Und das konnte ich tatsächlich.“ (Teilnehmerin der Audiodeskription)
Das Projekt "Mit den Ohren sehen" hat der Freundeskreis der Theater und Philharmonie Essen mit einer Spendenaktion unterstützt und 12.000 Euro dafür zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!
v.l.: Co-Intendant Marek Tůma, Regine Große-Wortmann (Freundeskreis), Jutta Endes, Felix Koch, Johanna Krins (Autor*innen für Audiodeskription), Dr. Ulla von Verschuer, Axel Witte (Freundeskreis) und Armen Hakobyan (Co-Intendant).
Foto (c) Lukas Zander
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Impressionen von der Audiodeskription
Fotos (c) Lukas Zander
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