Philharmonie Essen
Gewandhausorchester Leipzig
Künstlerporträt in der Spielzeit 2026/2027
Das Gewandhausorchester ist berühmt für seinen unverwechselbar dunklen, warmen Klang. Die Leipziger genießen zugleich den Ruf, das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt zu sein. 1743 als Konzertgesellschaft „Das Große Concert“ gegründet, erhielten sie ihren heutigen Namen, nachdem sie 1781 in einen neu errichteten Konzertsaal in der Gewerbehalle der Tuchmacher umgezogen waren. Die Bezeichnung Gewandhaus wurde zur Marke. Sogar der Chefdirigent heißt heute noch sehr traditionsbewusst „Gewandhauskapellmeister“. 21 dieser Maestros verzeichnet das Orchester bis heute: von Johann Adam Hiller und Felix Mendelssohn Bartholdy über Kurt Masur bis hin zu Andris Nelsons.
Porträtkonzerte
Zum Künstlerporträt kommt das Orchester zweimal mit Gewandhauskapellmeister Nelsons: Beim ersten Konzert steht neben Dvořáks Cellokonzert, interpretiert von Gautier Capuçon, die erste Sinfonie von Johannes Brahms auf dem Programm. Ein Komponist, der das Orchester selbst geleitet hat. Das zweite Konzert erklingt im Rahmen des großen Jubiläums zum 200. Todesjahr Beethovens und bringt mit dem von Lang Lang interpretierten fünften Klavierkonzert und der „Pastorale“ zwei der berühmtesten Werke des Klassikers zu Gehör. Bei weiteren Auftritten stellen sich zwei exquisite Formationen des Orchesters vor: das auf Barockmusik spezialisierte Neue Bachische Collegium Musicum mit einem weihnachtlichen Programm und das Gewandhaus-Quartett, welches dem Jubilar Beethoven huldigt.
Die Leipziger genießen den Ruf, das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt zu sein.
Trailer
Trailer: Das Gewandhausorchester Leipzig im Künstlerporträt 26/27 (Philharmonie Essen)