TIKWAH

Festival jüdischer Musik
TIKWAH bedeutet im Hebräischen „Hoffnung“ – und es könnte gegenwärtig wohl kaum ein wichtigeres Wort geben. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Dabei gilt es, den vordergründig so klaren Begriff der „Jüdischen Musik“ zu hinterfragen und keine allgemeingültige Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen. Daher wird TIKWAH essentialistische und enggefasste Definitionen neben Dekonstruktionen des Begriffs stehen lassen. Die Diversität der Antworten auf die Fragen „Gibt es jüdische Musik?“ oder „Was ist jüdische Musik?“ können so in bereichernder Vielfalt programmatisch dargestellt werden – als Ambiguität der Gegenwart, die Vielfalt als Chance begreift.

Programm

Saison 25/26

Verlinkung?
Fr 29.05.2026 – Essener Schulen

Trialog

Ein multiperspektivisches Gesprächsformat über den Nahostkonflikt
Sa 30.05.2026 – 19:00 Uhr – Philharmonie Essen

Daniel Hope

Berlin 1938 – Das Schicksalsjahr

Saison 26/27

So 18.10.2026 – 19:00 Uhr – Alte Synagoge Essen

Jüdischer Tango

Jiddische Musik in Lateinamerika
So 02.05.2027 – 19:00 Uhr – Alfried Krupp Saal

The Klezmatics
Klezmer Crossover

17:00 Uhr NATIONAL-BANK Pavillon
Vortrag und Gespräch mit Ahmad Mansour
Schauspiel Essen

Lebendige Stolpersteine

Ein theatraler Gang durch die jüdische Geschichte Essens
Eine Kooperation von Philharmonie Essen, Alte Synagoge, Schauspiel Essen, Aalto Musiktheater, Folkwang Musikschule, klezmer.welten Gelsenkirchen und Lichtburg Essen.
„TIKWAH“ wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

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