Premiere
19. September 2026
Beschreibung
Alles beginnt in einem bürgerlichen Wohnzimmer. Ein Raum voller Ordnung, Höflichkeit und gut gehüteter Geheimnisse. Hier lebt die Familie Ekdal – scheinbar bescheiden, scheinbar zufrieden. Doch wie bei so vielen Welten, die stabil wirken, steht auch diese auf einem Fundament aus Lügen.
Hjalmar Ekdal glaubt an seine Erfindung, an seine Rolle als guter Familienvater, an eine Zukunft, die ihm Bedeutung verleiht. Seine Frau Gina hält den Alltag zusammen, pragmatisch und still.
Hedvig, das kranke Kind, lebt zwischen ihnen – empfindsam, fantasievoll, voller Sehnsucht nach Anerkennung. Und die Wildente, die dem Stück ihren Namen gegeben hat? Sie lebt auf dem Dachboden der Familie Ekdal, ein angeschossenes und gerettetes Tier, das dem alten Ekdal und der Tochter als Haustier und Spielpartner dient. Ein Symbol für all jene, die verletzt wurden und nur überleben, weil sie sich in eine schützende Illusion zurückziehen.
Dann kehrt auf einmal Hjalmar Ekdals ehemaliger Kindheitsfreund Greger zurück in die Heimat. Für ihn ist Ehrlichkeit ein moralisches Gebot, und so werden alle Wunden aufgerissen, die die Zeit hätte heilen sollen.
„Die Wildente“ erzählt von Menschen, die sich an ihre Lebenslügen klammern, weil die Wahrheit für sie nicht erträglich wäre. Kompromisslos, nüchtern und sprachlich präzise enttarnt Henrik Ibsen die Lebenslügen seiner Figuren und damit die bürgerlichen Konstrukte der Gesellschaft. Selen Kara, Regisseurin und Intendantin am Schauspiel Essen, inszeniert diesen Klassiker und widmet sich dabei den Tiefpunkten und Hoffnungen des Lebens. Sie hat u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Bremen, Schauspielhaus Zürich und am Schauspielhaus Bochum gearbeitet. Ihre Inszenierungen werden regelmäßig zu Festivals eingeladen, wie beispielsweise zum Radikal jung Festival München und zu den Autor* innentheatertagen in Berlin
Hjalmar Ekdal glaubt an seine Erfindung, an seine Rolle als guter Familienvater, an eine Zukunft, die ihm Bedeutung verleiht. Seine Frau Gina hält den Alltag zusammen, pragmatisch und still.
Hedvig, das kranke Kind, lebt zwischen ihnen – empfindsam, fantasievoll, voller Sehnsucht nach Anerkennung. Und die Wildente, die dem Stück ihren Namen gegeben hat? Sie lebt auf dem Dachboden der Familie Ekdal, ein angeschossenes und gerettetes Tier, das dem alten Ekdal und der Tochter als Haustier und Spielpartner dient. Ein Symbol für all jene, die verletzt wurden und nur überleben, weil sie sich in eine schützende Illusion zurückziehen.
Dann kehrt auf einmal Hjalmar Ekdals ehemaliger Kindheitsfreund Greger zurück in die Heimat. Für ihn ist Ehrlichkeit ein moralisches Gebot, und so werden alle Wunden aufgerissen, die die Zeit hätte heilen sollen.
„Die Wildente“ erzählt von Menschen, die sich an ihre Lebenslügen klammern, weil die Wahrheit für sie nicht erträglich wäre. Kompromisslos, nüchtern und sprachlich präzise enttarnt Henrik Ibsen die Lebenslügen seiner Figuren und damit die bürgerlichen Konstrukte der Gesellschaft. Selen Kara, Regisseurin und Intendantin am Schauspiel Essen, inszeniert diesen Klassiker und widmet sich dabei den Tiefpunkten und Hoffnungen des Lebens. Sie hat u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Bremen, Schauspielhaus Zürich und am Schauspielhaus Bochum gearbeitet. Ihre Inszenierungen werden regelmäßig zu Festivals eingeladen, wie beispielsweise zum Radikal jung Festival München und zu den Autor* innentheatertagen in Berlin
Team
Regie
Bühne
Kostüme
Musikalische Leitung
Dramaturgie
Termine und Tickets
Schauspiel Essen
Gefördert aus Mitteln der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ der Sparkasse Essen
und vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V.
und vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V.