Tamina Biber

Sopran

Tamina Biber, geboren 2000 in Zürich, wuchs in der Schweiz und in Kanada auf. Die junge Schweizer Sopranistin war bereits in zahlreichen Opernproduktionen zu erleben, darunter als Zerlina (Don Giovanni), Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Barbarina (Le Nozze di Figaro), Euridice (Orfeo ed Euridice), Rodelinda (Rodelinda), sowie als Papagena (Die Zauberflöte) und Amore (Orfeo ed Euridice). Zudem verkörperte sie die Soeur Jumelle in Darius Milhauds Les Malheurs d’Orphée und die First Witch in Purcells Dido and Aeneas. Als Solistin trat sie bereits mit Klangkörpern wie dem Sinfonieorchester Basel, der Essener Philharmonie und der argovia philharmonic auf. Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem Pergolesis Stabat Mater, Faurés Requiem, Rossinis Petite Messe solennelle, Mozarts Vesperae solennes de Confessore und Requiem sowie Honeggers Le Roi David. Tamina Biber studierte Gesang an der Hochschule für Musik Basel (mit Minor an der Schola Cantorum Basiliensis) und erhielt prägende Impulse in der Liedgestaltung durch Jan Schultsz. Meisterkurse bei Anne Sofie von Otter, Edith Wiens, Margreet Honig, Nikola Hillebrand und Marina Viotti ergänzten ihre Ausbildung. Heute wird sie gesanglich von Prof. Fenna Kügel-Seifried betreut. Sie ist erste Preisträgerin der Sempacher Tuchlaubenkonzerte und Stipendiatin der Friedl-Wald-Stiftung. Neben ihrer Operntätigkeit widmet sich Tamina Biber intensiv dem Lied und ist Gründungsmitglied des Vereins ahimè!, der innovative Opernprojekte an unkonventionellen Spielorten realisiert. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Opernstudio NRW.

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