Lesart
Aktuelle Sachbücher in der Diskussion
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur, der Buchhandlung Proust und der WAZ
Beschreibung
In der Reihe „Lesart“ präsentieren und diskutieren renommierte Autor*innen vor Publikum aktuelle Sachbuch-Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur, der Buchhandlung Proust, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und dem Schauspiel Essen jeweils dienstags im Café Central durchgeführt.
Jede Ausgabe der „Lesart“ wird aufgezeichnet und am jeweils folgenden Samstag vom Deutschlandfunk Kultur gesendet. Einen Link zur Sendung "Lesart" finden Sie hier.
Thema und Beteiligte am 29. Juni 2026:
250 Jahre USA: Ist das noch Demokratie?
Auf dem Podium:
Am 4. Juli 2026 feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Doch was ist übrig geblieben vom amerikanischen Traum, vom Streben nach Glück, vom strahlenden Vorbild der Demokratie? Die Historikerin Christina Morina ist 2024 nach New York gegangen, um als Gastprofessorin an der New School For Social Research zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Vor Ort erlebte sie die Wiederwahl Donald Trumps und seither „den großangelegten Versuch, die Demokratie zu zerstören“. Auch der langjährige USA-Korrespondent Klaus Brinkbäumer meint: Seit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump würden demokratische Regeln und Normen systematisch ausgesetzt oder gleich abgeschafft. In der Regierung säßen Faschisten, die sich gleichzeitig als überlegen und als Opfer inszenierten, die freie Wissenschaft und freie Presse attackierten, und selbst das demokratische Grundprinzip des friedlichen Machtwechsels infrage stellten. Der amerikanische Traum, sagt Brinkbäumer, sei zum Albtraum verkommen. Beide verbinden politische Analyse mit persönlichen Erlebnissen. Während Brinkbäumer als Reporter durch die USA reist, um mit Menschen zu sprechen, stellt Morina ihre Erlebnisse der Jahre 2024/2025 in den Zusammenhang einer größeren Frage: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?
Jede Ausgabe der „Lesart“ wird aufgezeichnet und am jeweils folgenden Samstag vom Deutschlandfunk Kultur gesendet. Einen Link zur Sendung "Lesart" finden Sie hier.
Thema und Beteiligte am 29. Juni 2026:
250 Jahre USA: Ist das noch Demokratie?
Auf dem Podium:
- Christina Morina: „Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie“, Siedler 2026
- Klaus Brinkbäumer: „Der amerikanische Albtraum. Faschismus made in USA“, S. Fischer 2026
- Moderation: Christian Rabhansl, Deutschlandfunk Kultur
Am 4. Juli 2026 feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Doch was ist übrig geblieben vom amerikanischen Traum, vom Streben nach Glück, vom strahlenden Vorbild der Demokratie? Die Historikerin Christina Morina ist 2024 nach New York gegangen, um als Gastprofessorin an der New School For Social Research zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Vor Ort erlebte sie die Wiederwahl Donald Trumps und seither „den großangelegten Versuch, die Demokratie zu zerstören“. Auch der langjährige USA-Korrespondent Klaus Brinkbäumer meint: Seit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump würden demokratische Regeln und Normen systematisch ausgesetzt oder gleich abgeschafft. In der Regierung säßen Faschisten, die sich gleichzeitig als überlegen und als Opfer inszenierten, die freie Wissenschaft und freie Presse attackierten, und selbst das demokratische Grundprinzip des friedlichen Machtwechsels infrage stellten. Der amerikanische Traum, sagt Brinkbäumer, sei zum Albtraum verkommen. Beide verbinden politische Analyse mit persönlichen Erlebnissen. Während Brinkbäumer als Reporter durch die USA reist, um mit Menschen zu sprechen, stellt Morina ihre Erlebnisse der Jahre 2024/2025 in den Zusammenhang einer größeren Frage: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?