Uraufführung
Ruhrepos 2.0 27
Revue in sechs Teilen von Gordon Kampe
Mit Werken von Kurt Weill
semikonzertante Aufführung
Mit Werken von Kurt Weill
semikonzertante Aufführung
mit Texten aus Literatur, Alltagskultur und Erinnerung, zusammengestellt von Gordon Kampe, Patricia Knebel und Georg Rootering
Ein musikalischer Abend so ehrlich und direkt wie das Ruhrgebiet
Premiere
12. Juni 2027
Sprache
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Beschreibung
1927 plante die Stadt Essen eine Musiktheater-Uraufführung, für deren Realisierung der Komponist Kurt Weill, der Filmemacher Carl Koch und der Autor Bertolt Brecht verantwortlich zeichnen sollten: Das Ruhrepos. Ein multimediales Musiktheaterwerk, das sich mit der Geschichte des Ruhrgebiets auseinandersetzte. Das Vorhaben ging über Ideen und erste Skizzen nicht hinaus, da die Stadt Essen den Auftrag unvermittelt zurückzog – wohl aufgrund wirtschaftlicher Faktoren und antisemitischer Ressentiments.
Hundert Jahre später, 2027: Das Ruhrgebiet ist eine der bevölkerungsdichtesten Regionen Deutschlands, seine Gesellschaft ist multikulturell, der einst prägende Bergbau ist Geschichte, nun stehen Kultur, Wirtschaft und Innovation für den „Pott“. Der Charakter dieser Region von eng nebeneinander liegenden Städten ist einzigartig: ehrlich und direkt, herzlich, derb. Manch Hinzugezogene schlägt diese Mischung direkt in die Flucht, nicht Wenige wollen nie wieder weg. Heimat ist hier ein Gefühl, das man kennt.
Der aus dem Ruhrgebiet stammende Komponist Gordon Kampe, der 2023 das Aalto-Publikum mit seiner Oper „Dogville“ begeisterte, und der in Essen aufgewachsene Regisseur Georg Rootering erzählen das Ruhrepos weiter, fragen sich, wie die Erzählung im Jahr 2027 lautet. Den Abend strukturieren ausgewählte Werke von Kurt Weill, die sich in die Neukomposition von Gordon Kampe eingliedern. Die der Musik zugrunde liegenden Texte bedienen sich sämtlicher Bereiche der Ruhrgebietskultur, sie reichen von Kneipengesprächsfetzen, „Ruhri-Slang“, über Bergmannslyrik hin zu Kochrezepten, Anekdoten und eigens für diesen Abend Geschriebenes. Es entsteht eine Revue, die mit Witz, Tempo, aber auch ernsten Tönen Ereignisse, Entwicklungen und Eigenschaften der sogenannten Metropole Ruhr in den Blick nimmt – von 1927 bis 2027, von Bergbau bis Currywurst.
Hundert Jahre später, 2027: Das Ruhrgebiet ist eine der bevölkerungsdichtesten Regionen Deutschlands, seine Gesellschaft ist multikulturell, der einst prägende Bergbau ist Geschichte, nun stehen Kultur, Wirtschaft und Innovation für den „Pott“. Der Charakter dieser Region von eng nebeneinander liegenden Städten ist einzigartig: ehrlich und direkt, herzlich, derb. Manch Hinzugezogene schlägt diese Mischung direkt in die Flucht, nicht Wenige wollen nie wieder weg. Heimat ist hier ein Gefühl, das man kennt.
Der aus dem Ruhrgebiet stammende Komponist Gordon Kampe, der 2023 das Aalto-Publikum mit seiner Oper „Dogville“ begeisterte, und der in Essen aufgewachsene Regisseur Georg Rootering erzählen das Ruhrepos weiter, fragen sich, wie die Erzählung im Jahr 2027 lautet. Den Abend strukturieren ausgewählte Werke von Kurt Weill, die sich in die Neukomposition von Gordon Kampe eingliedern. Die der Musik zugrunde liegenden Texte bedienen sich sämtlicher Bereiche der Ruhrgebietskultur, sie reichen von Kneipengesprächsfetzen, „Ruhri-Slang“, über Bergmannslyrik hin zu Kochrezepten, Anekdoten und eigens für diesen Abend Geschriebenes. Es entsteht eine Revue, die mit Witz, Tempo, aber auch ernsten Tönen Ereignisse, Entwicklungen und Eigenschaften der sogenannten Metropole Ruhr in den Blick nimmt – von 1927 bis 2027, von Bergbau bis Currywurst.
Besetzung
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Georg Rootering
Ausstattung
Moderation
NN
Dramaturgie
Termine und Tickets
Aalto Musiktheater