Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
07.12.2018
Ausstattungsleiterin Friederike Külpmann sucht noch Unterstützung für ihre Abteilung
Regelmäßig bietet das Schauspiel Essen jungen Leuten Praktikumsplätze zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums an. Aktuell sucht Ausstattungsleiterin Friederike Külpmann noch tatkräftige Unterstützung im Bereich Bühnen- und Kostümbild bei den Inszenierungen "Am Boden" in der Box und  „Cash - Und ewig rauschen die Gelder“ im Grillo-Theater.
Der Praktikums-Zeitraum bei "Am Boden" ist vom 7. Januar bis zum Premierentag am 23. Februar 2019.
Das Praktikum bei "Cash" startet ebenfalls am 7. Januar und läuft bis zur Premiere am 2. März 2019. 

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind Volljährigkeit, zeitliche Flexibilität (Vormittags- und Abendproben) sowie ein generelles Interesse an Theater. Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: friederike.kuelpmann@schauspiel-essen.de

Kontakt:
Friederike Külpmann
Ausstattungsleiterin am Schauspiel Essen
T 02 01 81 22-337
28.11.2018
Judith Heese stellt sich und ihre Arbeit am 10. Dezember vor
Essen. Lesen, lesen, lesen. Was darüber hinaus sonst noch zum Berufsalltag einer Dramaturgin gehört, das erläutert Grillo-Dramaturgin Judith Heese am Montag, dem 10. Dezember ab 18 Uhr in der Reihe „Theaterberufe hautnah“.
Die gebürtige Duisburgerin studierte Kulturwissenschaften, Niederlandistik und Anglistik an der Universität Duisburg-Essen und Angewandte Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Bereits während ihres Studiums arbeitete Judith Heese unter anderem für das niederländisch-deutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival Kaas&Kappes, die Bühne Doornroosje in Nijmegen sowie 2015 für das kulturelle Rahmenprogramm der World Games. Von 2008 bis 2010 war sie als Dramaturgieassistentin an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach tätig und kam dann mit Christian Tombeil 2010 als Dramaturgin ans Schauspiel Essen. Nach drei Spielzeiten zog es sie nach Berlin: Hier arbeitete Judith Heese als Lektorin, Texterin, Projektleiterin und Gastdramaturgin – unter anderem für den Literaturverlag Galiani Berlin und das Theater Aachen. Von 2016 bis 2018 war sie als Schauspieldramaturgin fest am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 ist sie nun wieder zurück am Schauspiel Essen.
In der aktuellen Saison hat Judith Heese bereits die Stücke „Auerhaus“ und „Ein großer Aufbruch“ dramaturgisch begleitet. Als nächste Inszenierung wird sie dann an dem Monolog „Am Boden“, der am 23. Februar in der Box Premiere haben wird, beteiligt sein.Der Eintritt bei „Theaterberufe hautnah“ ist frei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de gebeten.

21.11.2018
Neues Angebot der Theaterpädagogik am Schauspiel Essen
Essen. Vor den nächsten beiden Premieren am Schauspiel Essen laden die beiden Theaterpädagogen Aline Bosselmann und Marguerite Windblut wieder Lehrer zu den vorab stattfindenden Öffentlichen Proben ein. Damit die Pädagogen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen selbst beurteilen können, ob sie in den kommenden Monaten mit ihren Klassen oder Kursen die Stücke „≈ [ungefähr gleich]“ und/oder „Ein großer Aufbruch“ besuchen wollen, erhalten sie die Möglichkeit, sich direkt vor Ort ein Bild von den Inszenierungen zu machen. Außerdem haben sie die Gelegenheit, sich vor den Proben sowie im Anschluss mit den Theaterpädagogen sowie ihren ebenfalls anwesenden Kollegen austauschen.

Das Treffen zum Besuch der Öffentlichen Probe von „≈ [ungefähr gleich]“ – das Stück von Jonas Hassen Khemiri wird von der jungen Regisseurin Magz Barrawasser in Szene gesetzt – ist am Mittwoch, dem 28. November um 18 Uhr; die Probe selbst beginnt dann um 19 Uhr in der Casa.
Wer sich einen Eindruck von Magnus Vattrodts „Ein großer Aufbruch“ in der Inszenierung von Gustav Rueb verschaffen möchte, der sollte zum Treffen am Donnerstag, dem 29. November um 18 Uhr kommen. Der Beginn der Öffentlichen Probe ist anschließend um 19 Uhr im Grillo-Theater.

Interessierte Pädagogen, die diesen kostenlosen Service in Anspruch nehmen möchten, können sich unter 0201/81 22-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de anmelden.

12.11.2018
Ensemblemitglied Rezo Tschchikwischwili stellt am 19. November sich und seine Arbeit vor
Julia Friede (Dorothy) und Rezo Tschchikwischwili (Onkel Henry) in "Der Zauberer von Oz"
Er spielt, singt, tanzt und beherrscht zudem noch diverse Musikinstrumente: Der Schauspieler Rezo Tschchikwischwili ist ein echtes Multitalent. Und er kann mittlerweile auf ein bewegtes Leben zurückblicken. 
1957 in Tiflis geboren, studierte Rezo Tschchikwischwili von 1974 bis 1978 am Institut für Theater und Kino in seiner Heimatstadt. Anschließend spielte er bis 1994 am Marjanishvili Staatstheater in Tiflis. In Georgien wurde er zum Schauspieler des Jahres (1980 und 1993) und zum „Verdientesten Schauspieler des Landes“ (1991) gekürt. Außerdem erhielt er 1982 den Georgischen Filmpreis sowie 1989 den Großen Theaterpreis der Stadt Tiflis.
1994 siedelte Rezo Tschchikwischwili nach Deutschland über und wurde noch im selben Jahr vom damaligen Intendanten Jürgen Bosse ans Schauspiel Essen engagiert. Auch die Essener Ballettfreunde konnten Rezo Tschchikwischwili bereits im Aalto-Theater erleben: als Clochard Jef in Ben Van Cauwenberghs „La vie en rose“. Seit Beginn seiner Schauspielkarriere war er in rund 100 Theaterrollen sowie über 40 Fernseh- und Kinorollen in beiden Ländern zu erleben.
Aktuell begeistert er das Publikum im diesjährigen Grillo-Familienstück als „Zauberer von Oz“ und Onkel Henry sowie als Pfarrer „Der Besuch der alten Dame“

Wie er Schauspieler geworden ist, was er an diesem Beruf besonders liebt und wie es ist, sowohl in Deutschland als auch in Georgien zu arbeiten, darüber erzählt Rezo Tschchikwischwili am Montag, dem 19. Novemberab 18 Uhr in der Reihe „Theaterberufe hautnah“.

Der Eintritt ist frei.
Da dieTeilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de gebeten.
05.11.2018
Breites Bündnis ruft am 9. November zu einem Gang durch die Essener Innenstadt auf
Essen. In diesem Jahr jährt sich die von den Nationalsozialisten initiierte Reichspogromnacht zum 80. Mal. Vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland, in Österreich und in der Tschechoslowakei Synagogen, organisierte Schlägertrupps verwüsteten jüdische Geschäfte und tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. In dieser Nacht gaben Unmenschen den Startschuss zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.  

Gemeinsammit dem Bündnis ESSEN STELLT SICH QUER, der ALTEN SYNAGOGE ESSEN und der VEREINIGUNG DER VERFOLGTEN DES NAZIREGIMES – BUND DER ANTIFASCHISTINNEN UND ANTIFASCHISTEN, VVN-BdA e.V., möchte das SCHAUSPIEL ESSEN am Freitag, dem 9. November der Opfer gedenken. Die Veranstalter laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit einem Gang durch die Essener Innenstadt ein Zeichen gegen das Vergessen und für den Fortbestand einer freien, offenen und demokratischen Gesellschaft zu setzen. Um 18 Uhr werden zunächst Dr. Uri Kaufmann und ein Vertreter des Bündnisses ESSEN STELLT SICH QUER an der Alten Synagoge Begrüßungs- und Gedenkworte sprechen. Danach bewegt sich der Zug schweigend zum Grillo-Theater, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. 

„Es ist höchste Zeit, gegen den zunehmenden Hass und die unverhohlen ausgelebte Gewalt in unserer Gesellschaft aufzustehen“, so Schauspielintendant Christian Tombeil, „denn gerade wir Theaterleute sehen es als unsere Pflicht an, für ein humanistisch geprägtes Miteinander einzutreten. Auch die Theater haben sich damals von den Nazis instrumentalisieren lassen, Menschen in ihren eigenen Reihen verfolgt und denunziert. Die beiden Stolpersteine vor dem Grillo-Theater legen davon ein schmerzliches Zeugnis ab.“
05.10.2018
Spendeninitiative „Der geschenkte Platz“ soll armen Kindern einen Theaterbesuch beim „Zauberer von Oz“ ermöglichen
Engagieren sich gemeinsam bei der Aktion "Der geschenkte Platz" des Schauspiel Essen: Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen, Wolfgang Schmitz, Bereichsleiter Vorstandsstab und Kommunikation bei der Sparkasse Essen, Susanne Schreinert, stellvertretende Abteilungsleiterin der sozialen Dienste des Jugendamtes der Stadt Essen, Birgit Brandau vom Förderturm, Ideen für Kinder e.V., Lisa Jekosch, Marken- und Projektmanagerin der WAZ, und Schauspielintendant Christian Tombeil.
Auch in dieser Spielzeit legt das Schauspiel Essen wieder gemeinsam mit seinen Partnern Sparkasse Essen, Stadtwerke Essen und WAZ/NRZ die Spendeninitiative „Der geschenkte Platz“ auf. „Wir freuen uns, dass wir jetzt zum vierten Mal dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche, die sonst wohl keine Chance hätten in der Vorweihnachtszeit ins Theater zu gehen, in diesen Genuss kommen werden“, sagt Intendant Christian Tombeil. Durch die Aktion, bei der Essenerinnen und Essener Geld für Eintrittskarten spenden, das dann bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus Kinderheimen, Flüchtlingsheimen, Behindertenwerkstätten oder Förderschulen einen kostenlosen Vorstellungsbesuch ermöglicht, konnten im vergangenen Jahr knapp 900 Freikarten für Vorstellungen von „Jupp – Ein Maulwurf auf dem Weg nach oben“ ausgegeben werden.
Dass auf diesem Wege diesmal Kinder, deren Eltern sich keine Theaterkarten leisten können, den „Zauberer von Oz“ sehen werden, freut auch Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen: „Als Stadtwerke Essen mit einer 150-jährigen Geschichte sorgen wir bei den Menschen in dieser Stadt für ein gemütliches und entspanntes ‚Zuhause,“ so Klieve, „von daher ist es uns eine Herzensangelegenheit diese Aktion und auch die Produktion des Theaterstückes selbst zu unterstützen. Theater ist Erlebnis, Fantasie und Gemeinschaft und somit auch ein Stück ‚Zuhause‘, was die Kinder und Jugendlichen hier gemeinsam erleben können.“ Und Lisa Jekosch, Marken- und Projektmanagerin der WAZ, ergänzt: „Für uns ist es selbstverständlich, nicht nur über Missstände zu berichten, sondern so bewundernswerte Aktionen wie ‚Der geschenkte Platz‘ aktiv zu unterstützen. Wir wollen damit einen kleinen Beitrag leisten, auch Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.“ 

Und so kann jeder mitmachen und helfen:
Für € 6,60 pro Platz kauft man im TicketCenter der Theater und Philharmonie (II. Hagen 2) symbolisch Karten für die Vorstellung „Der Zauberer von Oz“ am 11. Dezember 2018 um 15:00 Uhr im Grillo-Theater. Die auf diesem Weg erworbenen Tickets kommen dann einem oder mehreren Kindern zugute. Ergänzend dazu kann man auch einen Spendenbetrag in beliebiger Höhe auf das Konto der TUP bei der Sparkasse Essen (IBAN DE 35 360501050000252627, BIC SPESDE3E) mit dem Verwendungszweck „Der geschenkte Platz im Grillo“ einzahlen. Für Spenden über € 100,00 besteht die Möglichkeit, eine Spendenquittung zu erhalten. In Absprache mit sozialen Einrichtungen wie dem Jugendamt der Stadt Essen, dem Förderturm, Ideen für Kinder e. V., oder dem Kinderschutzbund werden dann die Empfänger der „echten“ Karten ausgesucht und der Theaterbesuch organisiert.
24.09.2018
Das Schauspiel Essen bietet jungem Mann bzw. junger Frau die Möglichkeit zur Orientierung für eine Berufsausbildung im Bereich Regie
Bei der Entstehung einer Theaterinszenierung mitzuwirken, das ist für viele junge Leute ein Traum. Für einen theaterbegeisterten Studenten oder ehemaligen Schüler könnte dieser bald in Erfüllung gehen, denn das Schauspiel Essen bietet zur Orientierung für eine Berufsausbildung im Bereich Schauspiel/Regie oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums aktuell eine Regiehospitanz an. Regisseurin Magz Barrawasser sucht für das Stück „≈[ungefähr gleich]“ von Jonas Hassen Khemiri, das am 30. November in der Casa Premiere feiern wird, noch eine junge Frau bzw. einen jungen Mann, die/der ab dem 8. Oktober ganztägig und auch samstags Zeit hat, sie bei ihrer Inszenierungsarbeit zu unterstützen. Ein Honorar kann leidernicht gezahlt werden.
Volljährige Interessenten mailen ihre Bewerbung bitte an carola.hannusch@schauspiel-essen.de
21.09.2018
Erste Termine zu „Auerhaus“ und „Der Zauberer von Oz“
Essen. In der jetzt beginnenden Spielzeit bietet die Theaterpädagogik am Schauspiel Essen einen neuen Service für Schulen und andere Bildungseinrichtungen an: Um herauszufinden, ob eine neue Inszenierung im Grillo-Theater oder in der Casa für die eigene Klasse oder den eigenen Kurs geeignet ist, können nun Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam Öffentliche Proben besuchen. Jeweils eine Stunde vor Beginn der Probe gibt’s zunächst ein Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen, bei dem die Theaterpädagogen Aline Bosselmann und Marguerite Windblut auch interessante Infos zum Stück geben. Nach dem Probenbesuch besteht dann noch die Möglichkeit zum lockeren Austausch.

ErsteTermine:
-      Donnerstag, 4. Oktober, 18 Uhr, Treffen zur Öffentlichen Probe des Jugendstücks „Auerhaus“ (Beginn der Öffentlichen Probe um 19 Uhr in der Casa)
-      Donnerstag, 8. November, 16 Uhr, Treffen zur Öffentlichen Probe des diesjährigen Schul- und Familienstückes „Der Zauberer von Oz“ (Beginn der Öffentlichen Probe um 17 Uhr im Grillo-Theater) 

Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können sich unter 0201/81 22-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de anmelden. 
24.08.2018
Schauspiel Essen bietet jungen Leuten Einblicke in den Arbeits- und Probenalltag
Essen. Praktische Ausbildung oder Studium? Banklehre oder vielleicht doch lieber ein künstlerischer Beruf? Was tun, wenn man denSchulabschluss in der Tasche hat, aber noch nicht weiß, wohin die Reise beruflich gehen soll? Um zu erfahren, ob auch die Arbeit am Theater infrage kommt, bietet das Schauspiel Essen jungen Leuten regelmäßig Praktikumsplätze zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums an.
Aktuell würde sich Ausstattungsleiterin Friederike Külpmann über tatkräftige Unterstützung im Bereich Bühnen- und Kostümbild bei den Inszenierungen „DerZauberer von Oz“ (Premiere am 10. November im Grillo-Theater), „Ein großer Aufbruch“ (Premiere am 1. Dezember im Grillo-Theater) und „≈ [ungefähr gleich]“ (Premiere am 30. November in der Casa) freuen.
Die Praktikums-Zeiträume sind vom 17. September („Der Zauberer von Oz“) bzw. 8. Oktober bis zum jeweiligen Premierentag.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind Volljährigkeit, zeitliche Flexibilität (Vormittags- und Abendproben, auch samstags) sowie ein generelles Interesse an Theater. Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: friederike.kuelpmann@schauspiel-essen.de

Kontakt:
Friederike Külpmann
Ausstattungsleiterin am Schauspiel Essen
T 02 01 81 22-337
05.07.2018
Die TUP trauert im ihren ehemaligen Geschäftsführer
Der ehemalige TUP-Geschäftsführer Otmar Herren vor dem Essener Aalto-Theater
Foto: Ulrich von Born
Die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) trauert um ihren ehemaligen Geschäftsführer Otmar Herren. Der gebürtige Norderneyer, der während seiner beruflichen Laufbahn gleich zweimal in Essen tätig war, begann seine Karriere mit einer Lehre bei der Stadtverwaltung seiner Heimatinsel. 1958 zog es ihn aufs Festland, konkret nach Essen, wo er als Stadtinspektor-Anwärter anfing und es bis zum Posten eines Oberinspektors brachte. 1963 wechselte er dann ins Essener Kulturamt, zu dem damals auch die Verwaltung der Städtischen Bühnen gehörte. Eine nächste spannende Etappe begann für Otmar Herren dann zehn Jahre später: 1973 wurde er Verwaltungsdirektor des Hamburger Thalia-Theaters, wo er mit dem damaligen Intendanten Boy Gobert zusammenarbeitete. Gobert war es auch, der ihn 1980 mit nach Berlin nahm, wo Herren Geschäftsführender Direktor des Schillertheaters wurde. 1988 folgte dann der Wechsel zurück nach Hamburg an die dortige Staatsoper.
Als 1991 die Stelle des Geschäftsführers bei der TUP frei wurde, entschied sich Herren wieder für Essen: Er blieb 17 Jahre an der Ruhr und wurde hier 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Mit seiner Frau, der Schauspielerin Karin Eckhold, lebte er fortan in Hamburg. Am 3. Juli ist Otmar Herren im Alter von 79 Jahren verstorben.