Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
05.07.2018
Die TUP trauert im ihren ehemaligen Geschäftsführer
Der ehemalige TUP-Geschäftsführer Otmar Herren vor dem Essener Aalto-Theater
Foto: Ulrich von Born
Die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) trauert um ihren ehemaligen Geschäftsführer Otmar Herren. Der gebürtige Norderneyer, der während seiner beruflichen Laufbahn gleich zweimal in Essen tätig war, begann seine Karriere mit einer Lehre bei der Stadtverwaltung seiner Heimatinsel. 1958 zog es ihn aufs Festland, konkret nach Essen, wo er als Stadtinspektor-Anwärter anfing und es bis zum Posten eines Oberinspektors brachte. 1963 wechselte er dann ins Essener Kulturamt, zu dem damals auch die Verwaltung der Städtischen Bühnen gehörte. Eine nächste spannende Etappe begann für Otmar Herren dann zehn Jahre später: 1973 wurde er Verwaltungsdirektor des Hamburger Thalia-Theaters, wo er mit dem damaligen Intendanten Boy Gobert zusammenarbeitete. Gobert war es auch, der ihn 1980 mit nach Berlin nahm, wo Herren Geschäftsführender Direktor des Schillertheaters wurde. 1988 folgte dann der Wechsel zurück nach Hamburg an die dortige Staatsoper.
Als 1991 die Stelle des Geschäftsführers bei der TUP frei wurde, entschied sich Herren wieder für Essen: Er blieb 17 Jahre an der Ruhr und wurde hier 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Mit seiner Frau, der Schauspielerin Karin Eckhold, lebte er fortan in Hamburg. Am 3. Juli ist Otmar Herren im Alter von 79 Jahren verstorben.
29.06.2018
Die Theater und Philharmonie Essen stellt das Kinder- und Jugendprogramm für die Spielzeit 2018/2019 vor

Ob Konzerte, Opern- oder Schauspielaufführungen für alle vom Kindergartenalter bis zum Abitur, ob Kompositionsprojekte in der Philharmonie, Backstage-Vormittage für Schulklassen im Aalto-Theater oder für die Kita buchbare Vorstellungen des Schauspiels – das Angebot der Theater und Philharmonie Essen (TUP) für Kindergartenkinder, Schüler und Pädagogen ist riesengroß. Und es wird genutzt: Mehr als 50.000 Menschen besuchen pro Spielzeit theater- und konzertpädagogische Veranstaltungen der TUP und kommen so, manche zum ersten Mal, mit kulturellen Angeboten in Berührung.

Gestern haben die fünf Konzert- und Theaterpädagogen der TUP – Marie-Helen Joël und Sandra Paulkowsky für das Aalto-Theater, Merja Dworczak für die Philharmonie Essen sowie Marguerite Windblut und Aline Bosselmann für das Schauspiel Essen – im Foyer des Aalto-Theaters rund 100 Lehrern und Erziehern das umfangreiche und spartenübergreifende Nachwuchsprogramm der Spielzeit 2018/2019 speziell für Kindertagesstätten und Schulen vorgestellt. Anlass für die Programmvorstellung ist das Erscheinen der Broschüre „TUP macht Schule“ für die nächste Saison: Das Heft, das erneut durch die Evonik Industries AG ermöglicht wurde, enthält unter anderem Informationen zu Vorstellungen und Konzerten, zu Mitmach-Konzerten und Workshops, Jugendclubs und Künstlerbegegnungen sowie zu besonderen Angeboten für Kindertagesstätten und Schulen. Die Broschüre richtet sich aber nicht nur an Lehrer und Erzieher sondern ist auch für Familien interessant.

Das 130 Seiten starke Heft ist ab sofort kostenfrei erhältlich im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen, T 02 01 81 22-200) oder in den Häusern der TUP (Aalto-Theater, Grillo-Theater, Philharmonie). Außerdem lässt es sich unter der Internetadresse https://www.theater-essen.de/kinder-und-jugendprogramm/tupmachtschule/ herunterladen.

„TUP macht Schule“ wird gefördert durch die Evonik Industries AG.

29.06.2018
Mit „Superhero“-Sonderplakat und Erlös aus Wunschkonzert kamen für die Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. 1.360 Euro zusammen
v. l.: Schauspielerin Ingrid Domann, Intendant Christian Tombeil, Peter Hennig, Vorstandsvorsitzender der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V., Lara Krieger, Pressesprecherin der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V., Schauspieler Philipp Noack, der in "Superhero" Donald spielt, sowie Chris Brackmann und Jesus Lopez von der Galerie JesusChris
Essen. Mal wieder hat sich das Publikum des Schauspiel Essen nicht nur begeisterungsfähig sondern auch spendabel gezeigt. Im Rahmen einer Sonderplakat-Aktion für das Stück „Superhero“ und als Besucher des Wunschkonzertes „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ gestern im Grillo-Theater öffnete es seine Herzen und Portemonnaies, so dass Schauspielintendant Christian Tombeil heute einen knallroten Karton mit 1360 Euro an Peter Hennig, den Vorstandsvorsitzenden der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V., übergeben konnte. 

Für eine erste gemeinsame Spenden-Aktion hatten sich Anfang des Jahres das Schauspiel Essen, die Galerie JesusChris in der Witteringstraße und die Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. zusammengefunden. Anlässlich der Wiederaufnahme des Jugendstückes „Superhero“ in der Casa konnten sich Theaterfans oder Menschen, die Familien krebskranker Kinder helfen wollten, ein eigens gestaltetes Plakat mit Comics und Illustrationen des Designers Chris Brackmann gegen eine Spende sichern. Am Ende landeten 860 Euro in der Spendenbox. 

Weiter ging es dann gestern Abend im Grillo-Theater: Zum Abschied der Schauspielerin Ingrid Domann von der Bühne hatte das Schauspiel Essen eine sehr persönliche und von ihren Ensemble-Kollegen liebevoll gestaltete Spezialausgabe des Wunschkonzertes „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ ins Programm genommen. Vor vollbesetzten Parkett sangen die Mitglieder des Grillo-Ensembles die Songs, die die Zuschauer zuvor von ihnen gegen einen Spendenbetrag ihrer Wahl „erkauft“ hatten. Nach zwei Stunden Gesang vom Feinsten verließen die Zuschauer fröhlich und selbst mit einem Liedchen auf den Lippen das Theater und die Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. konnte sich über weitere 500 Euro für ihre Arbeit im Elternhaus in der Kaulbachstraße 8-10 in Holsterhausen freuen. „Wir danken allen, die sich an beiden tollen Aktionen beteiligt haben“, so Peter Hennig, dessen Verein bedürftigen Eltern die Möglichkeit gibt, gegen ein geringes Entgelt in der Nähe ihrer Kinder zu wohnen, die im Uni-Klinikum behandelt werden.
26.06.2018
Schauspiel Essen bietet Einblicke in die Arbeit der Bühnen- und Kostümabteilung
Essen. Im Bereich Bühnen- und Kostümbild am Schauspiel Essen bietet die designierte Ausstattungsleiterin Friederike Külpmann zu Beginn der neuen Spielzeit Praktikumsplätze bei zwei Neuinszenierungen an. Junge Leute, die zur Orientierung für eine Berufsausbildung im Bereich Bühnen- und Kostümbild oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums praktische Erfahrungen sammeln möchten, können während der Probenzeit zu den Stücken „Die Hauptstadt“ (Premiere am 5. Oktober im Grillo-Theater) und „Auerhaus“ (Premiere am 6. Oktober in der Casa) den Theaterbetrieb hautnah kennenlernen.
Die Praktikums-Zeitraum für beide Stücke ist vom 20. August bis zu den jeweiligen Premieren Anfang Oktober.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind Volljährigkeit, zeitliche Flexibilität (Vormittags- und Abendproben, auch samstags) sowie ein generelles Interesse an Theater.
Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: friederike.kuelpmann@schauspiel-essen.de         

Kontakt:
Friederike Külpmann
design. Ausstattungsleiterin
T 02 01 81 22-337
16.06.2018
Sieg im Endspiel mit 6:5 nach Elfmeterschießen gegen das Staatstheater Hannover
Essen. Neuer Deutscher Meister der Theater-Fußballmannschaften ist das Team des Staatstheaters Kassel. In einem packenden Endspiel am Samstag, dem 16. Juni auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen-Frohnhausen bezwangen die Männer und Frauen aus Hessen die Auswahl des Staatstheaters Hannover mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Das Spiel um Platz drei entschied das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen für sich, da es sich im so genannten „kleinen Finale“ mit 2:0 gegen die Ballzauberer vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg durchsetzen konnte. Die Plätze fünf und sechs belegten das Theater Regensburg und das Theater Dortmund. Das Team der Theater und Philharmonie Essen (TUP), das als Titelverteidiger ins Turnier gestartet war, landete am Schluss auf einem guten siebten Platz. 

Die weiteren Platzierungen:
8. Staatsoper Berlin
9. Schauspielhaus Bochum
10. Theater und Orchester Heidelberg
11. Staatsschauspiel Dresden
12. Theater Bremen
13. Bühnen der Stadt Köln
14. Staatstheater Stuttgart
15. Düsseldorfer Schauspielhaus
16. Deutsche Oper am Rhein 

Neben Fußball-Feinkost auf dem grünen Rasen war natürlich auch fürs leibliche Wohl von Spielern und Zuschauern gesorgt: Stadionwurst und orientalische Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchen – alles liebevoll zubereitet von Mitarbeitern der TUP –, aber auch das eine oder andere kühle Blonde trugen zur guten Stimmung bei. 

Und im kommenden Jahr wird sich der Tross wieder in Bewegung setzen: Die 42. Deutsche Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften findet 2019 in Kassel statt, beim nun neuen Deutschen Meister, dem Staatstheater Kassel. Und so wie es jetzt aussieht, sind dann auch die TUP-Theaterkicker von Trainer Kalle Frömberg und Manager Harald Heid wieder mit dabei.
08.06.2018
Theater und Philharmonie Essen beschließt Vertragsverlängerung bis 2023
Hans Aring, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Theater und Philharmonie Essen (TUP), TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann, Schauspielintendant Christian Tombeil und Franz-Josef Britz, Aufsichtsratsvorsitzender der TUP
Essen. Christian Tombeil bleibt Intendant am Schauspiel Essen. Bei seiner Sitzung am Donnerstag, dem 7. Juni 2018 hat der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) den Vertrag des 53-Jährigen bis 2023 verlängert. Der gebürtige Oberfranke leitet seit 2010 die Schauspielsparte der TUP und hat während der zurückliegenden Jahre mit zahlreichen sozial- und gesellschaftskritischen Stücken, die häufig auch lokale Themen aufgegriffen haben, für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. So widmete sich Regisseur Volker Lösch zuletzt mit seinem Stück „Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital“ der Teilung der Stadt Essen in einen armen Norden und einen wohlhabenderen Süden. Und auch das mixed reality game „Der Spalt“, das vom 8. bis 30. Juni eine zweite Realität über den Essener Stadtraum legt, thematisiert auf spielerische Weise die Heterogenität dieser Stadt. 

„Mit Christian Tombeil haben wir einen höchst engagierten Intendanten, der sowohl den künstlerischen Auftrag des Theaters als auch die Wünsche und Bedürfnisse des Publikums im Blick hat“, würdigt der TUP-Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Franz-Josef Britz Tombeils Arbeit. Ein Beleg für dessen erfolgreiches Wirken sei auch der Zuschauerzuspruch, der in der jetzt auslaufenden Jubiläumsspielzeit, in der der 125. Geburtstag des Grillo-Theater gefeiert wurde, bei einer Platzauslastung von über 82 % liegt.
07.06.2018
Die TUP richtet am 16. Juni die 41. Deutsche Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen aus
Essen. Fußball in künstlerischer Vollendung erwartet die Besucher am Samstag, dem 16. Juni auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen-Frohnhausen, denn dann werden dort die 16 besten Mannschaften deutscher Theater gegeneinander in einen fairen Wettstreit treten. Es geht um nichts Geringeres als die Frage: Wer wird der 41. Deutsche Meister der Theater-Fußballmannschaften? Ausrichter des Turniers ist die Theater und Philharmonie Essen (TUP), da die TUP-Kicker um Coach Kalle Frömberg und Team-Manager Harald Heid amtierender Deutscher Meister sind. 

Los geht’s um 8:50 Uhr mit der Begrüßung der Mannschaften durch TUP-Geschäftsführer und Turnier-Schirmherr Berger Bergmann. Ab 9 Uhr rollt dann der Ball in zwei Vorrunden-Gruppen: Die Theater und Philharmonie Essen (Deutscher Meister), das Schauspielhaus Bochum, die Bühnen der Stadt Köln, das Staatsschauspiel Dresden, das Theater Regensburg, das Staatstheater Kassel, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg treten in der Gruppe A gegeneinander an.
In der Gruppe B treffen zunächst die Theater und Orchester Heidelberg (Deutscher Vize-Meister), das Theater Dortmund, das Staatstheater Stuttgart, das Theater Bremen, die Staatsoper Berlin, das Staatstheater Hannover, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und das Düsseldorfer Schauspielhaus aufeinander. 

Die ersten beiden Mannschaften aus jeder Gruppe kommen ins Halbfinale. Das Endspiel soll dann gegen 17:30 Uhr angepfiffen werden. Bei der Siegerehrung gegen 18 Uhr wird Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen den begehrten Pokal an den neuen (oder auch alten?) Deutschen Meister übergeben. 

Der Eintritt beim Turnier ist frei. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Alle Theater- und Fußballfans sind herzlich willkommen!
22.05.2018
Vom 8. bis 30. Juni läuft die Spielphase des mixed reality Games „Der Spalt“
Essen. Seltsame Dinge geschehen in Essen. So wollen Menschen mitten auf der A40, die die Stadt in Nord und Süd spaltet, einen Linienbus gesehen haben, der wie aus dem Nichts aufgetaucht und sofort wieder verschwunden sei. Schnell macht in der Stadt das Wort vom „Geisterbus“ die Runde. Nur was steckt dahinter? Fake News? Oder vielleicht doch ein Riss in der Realität? Die auf solche Vorfälle spezialisierte Agentur: SPALT (Spezialagentur für Alternierende Territorien) soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erforschen, was es mit dem Bus auf sich hat. Dieser, davon sind die Leute von SPALT überzeugt, sei Teil einer parallel verlaufenden Realität und in dieser Realität müsse etwas vorgefallen sein, das den Bus für kurze Zeit in unsere Dimension durchbrechen ließ. Doch nicht nur das: In der Stadt tauchen an verschiedenen Stellen Artefakte aus der zweiten Realität auf. Um der Sache auf den Grund zu gehen, stellt die Agentur den Essener Bürgerinnen und Bürgern eine App zur Verfügung, mit deren Hilfe sie anhand der spärlichen Informationen, die über die Passagiere des Busses vorliegen, deren Identitäten im Stadtraum nachverfolgen können und so die fehlenden Daten liefern, die die Agentur benötigt, um das Bild zu vervollständigen. Alle sollen mithelfen, unsere Realität zu sichern! 

Zum Abschluss seiner Grillo-Jubiläumsspielzeit macht das Schauspiel Essen den Essenerinnen und Essenern ein ungewöhnliches Geschenk. Ähnlich wie bei Spielen wie „Ingress“ oder „Pokémon Go“ legt das mixed reality game „Der Spalt“ eine unsichtbare zweite Realität über den Stadtraum und lädt alle Mitspielerinnen und Mitspieler dazu ein, vom 8. bis 30 Juni per App in die Fußstapfen verschiedener Charaktere zu treten und in einer hybriden Realität ein- und auszugehen. Allein oder in kleineren Gruppen erleben sie eine komplexe Story an öffentlichen und nicht öffentlichen Orten in unterschiedlichen Essener Stadtteilen – dezentral und zeitlich flexibel.  

Um das Spiel spielen zu können, benötigt man die Spalt-App, die man sich ab Anfang Juni kostenfrei entweder in den gängigen App-Stores (sowohl für Smartphones mit Android als auch IOS) oder unter www.spalt.xyz herunterladen kann. (Auf Windows-Smartphones wird das Spiel leider nicht verfügbar sein.) Spielstart ist am Freitag, dem 8. Juni. Im Rahmen des diesjährigen Kulturpfadfestes wird an diesem Tag von 17 – 21 Uhr die erste Mobile Forschungsstation auf der „Freiheit“ (Essen Zentrum, Platz auf der Brücke über die A40 südlich des Hauptbahnhofs) stehen. Hier wie auch an den später an anderen Orten aufgebauten Mobilen Forschungsstationen kann man sich persönlich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Organisation SPALT die Nutzung der App erklären lassen.
Zudem gibt es am Sonntag, dem 10. Juni ab 11:15 Uhr im Café Central International im Grillo-Theater ein Offenes Tutorial, bei dem sich die Macher des Spiels vorstellen sowie die Installation der App und erste Schritte erläutern. Eine weitere Anlaufstation während der Spielphase ist das Offene SPALT-Headquarter in der Maxstraße 54. Hier bekommt man an unterschiedlichen Abendterminen (Dauer jeweils eine Stunde) in Form eines theatralen Live-Events die Gelegenheit, mehr über den Hintergrund von SPALT zu erfahren, man lernt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation kennen und arbeitet gemeinsam mit ihnen in Form eines Workshops an der Erforschung der rätselhaften Vorgänge in Essen. Außerdem hat man die Möglichkeit, persönlich in die Nutzung der App eingeführt zu werden und Zugang zu einer Spezial-Mission zu erhalten. Der Eintritt zum Offenen Headquarter beträgt € 10,00; Karten sind regulär im TUP-TicketCenter oder über das Online-Ticketing erhältlich. 

Zum Abschluss der Spielphase lädt das Schauspiel Essen am Samstag, dem 30. Juni ab 20 Uhr ins Grillo-Theater ein. Unter dem Titel „SPALT: Abschluss-Communiqué und After Game Lounge“ beendet SPALT seine Forschungsarbeit in Essen und gibt allen Mitspielerinnen und Mitspielern die Gelegenheit, noch einmal das Team der Organisation zu treffen, sich über das finale Ergebnis der Forschungen zu informieren sowie die Spielzeit und den Abend gemeinsam bei Getränken und Musik im Café Central International ausklingen zu lassen.
Der Eintritt ist frei.  

Das mixed reality game „Der Spalt“ haben Christiane Hütter und Sebastian Quack von Invisible Playground entwickelt. Das Spiel ist powered by Toto, eine Software der Nebelflucht GmbH.
Inszenierung und Story: Christiane Hütter, Game Design: Sebastian Quack, Software und Spielmechanik: Markus Schubert, Videografie: Lukas Friedrich, Szenografie und Design: Nina Lund Westerdahl, Dramaturgie: Florian Heller.

Vom Ensemble des Schauspiel Essen wirken mit: Thomas Büchel, Stefan Diekmann, Ingrid Domann, Alexey Ekimov, Henriette Hölzel, Floriane Kleinpaß, Ines Krug, Stefan Migge, Philipp Noack, Jan Pröhl, Sven Seeburg, Rezo Tschchikwischwili, Silvia Weiskopf, Jens Winterstein. 

Das mixed reality game „Der Spalt“ wird gefördert von der Kunststiftung NRW. 
Das Schauspiel Essen dankt der Ruhrbahn GmbH für die Drehgenehmigung. 

Weitere Infos zum Spiel, alle Termine der Mobilen Forschungsstation und des Offenen Headquarters sowie die Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.schauspiel-essen.de oder www.spalt.xyz
16.05.2018
Schauspielintendant Christian Tombeil und sein Dramaturgie-Team haben das Programm für die Spielzeit 2018/2019 vorgestellt
Essen. Mit einem echten Paukenschlag startet das Schauspiel Essen in die Spielzeit 2018/2019: Am 5. Oktober gibt es im Grillo-Theater die Deutsche Erstaufführung von Robert Menasses „Die Hauptstadt“. Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer wird auf der Grundlage des Romans, der 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, eine eigene Bühnenfassung erstellen, die – wie die Vorlage – einen spannenden, unterhaltsamen und zugleich bissigen Blick auf ein Europa wirft, dessen Zusammenhalt Menasse durch nationalistische Bestrebungen ernsthaft gefährdet sieht. „Die Hauptstadt“ ist aber nur die erste von elf Premieren, die Intendant Christian Tombeil gemeinsam mit seinem Dramaturgie-Team am 16. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz im Café Central International im Grillo-Theater vorgestellt hat.

Die zweite Premiere im Grillo-Theater feiert ein Stück, das sein Autor Max Frisch bereits 1967 geschrieben hat: „Biografie: Ein Spiel“. Regisseur Thomas Ladwig wird bei seiner Inszenierung allerdings die neue Fassung von 1984 auf die Bühne bringen. Frisch spielt in seinem Stück das Gedankenexperiment durch, was wäre, wenn man die Zeit zurückdrehen und mit dem Wissen von heute sein Leben noch einmal von vorne beginnen könnte. Diese Chance erhält Hannes Kürmann, seines Zeichens Professor für Verhaltensforschung, in Form einer theatralen Versuchsanordnung. Ob und wenn ja, wie er sie nutzen wird, erfährt das Publikum erstmals am 12. Oktober 2018.
Die vorweihnachtliche Märchenzeit beginnt am 10. November 2018: Dann stehen im Grillo-Theater erstmals die junge Dorothy, eine Vogelscheuche, ein Blechmann und ein Löwe im Mittelpunkt des äußerst turbulenten Bühnen-Geschehens. Für Familien und Schulklassen inszeniert Regisseurin Anne Spaeter („Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, „Kunst“) den Klassiker „Der Zauberer von Oz“ nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum. Damit speziell Schulklassen ihren Theaterbesuch frühzeitig planen können, beginnt der Kartenvorverkauf – zunächst ausschließlich persönlich – bereits am Samstag, dem 30. Juni 2018 im TUP-TicketCenter. Ab dem 2. Juli 2018 sind dann auch telefonische Reservierungen und der Online-Kartenkauf möglich.
Das nach wie vor brisante Thema Sterbehilfe behandelt „Ein großer Aufbruch“ von Magnus Vattrodt. Regisseur Gustav Rueb inszeniert dieses emotionsgeladene Kammerspiel, für dessen Filmvorlage Vattrodt 2016 den Deutschen Fernsehpreis für das beste Drehbuch erhielt. Premiere ist am 1. Dezember 2018 im Grillo-Theater.
Pointensicher, tempo- und wortspielreich, voller Situationskomik und gespickt mit viel schwarzem Humor: All das und noch viel mehr ist „Cash – Und ewig rauschen die Gelder“. Die umwerfende Farce von Michael Cooney nimmt die Zuschauer ab dem 2. März 2019 mit in den Haushalt der Swans. Wer hier allerdings wirklich lebt, darüber gehen die Meinungen stark auseinander, denn Eric Swan und sein Onkel George haben ein weitverzweigtes Netz an fiktiven Untermietern und dazugehörigen Familienangehörigen gesponnen, um für jeden einzelnen von ihnen Geld vom Sozialamt zu kassieren. Als jedoch eines Tages Mr. Jenkins von besagtem Amt vor der Tür steht, droht das fragile Konstrukt wie ein Kartenhaus zusammenzufallen. Regie führt Tobias Materna.
Den Schlusspunkt hinter den Grillo-Premierenreigen setzt am 4. Mai 2019 ein Stück, das zu den ganz großen der Weltliteratur zählt: „Der Kirschgarten“. Anton Tschechow porträtiert in seiner leisen Komödie aus dem Jahre 1904 eine Gesellschaft im Wandel. So beschwören einerseits die Gutsbesitzerin Ranjewskaja und ihre Geschwister die gute alte Zeit und halten am Bestehenden fest. Dabei verdrängen sie vollkommen, dass das Familienanwesen überschuldet und der dazugehörige Kirschgarten längst unrentabel ist. Und andererseits gibt es diejenigen, die gierig nach dem Neuen greifen. So wie der Kaufmann Lopachin, für den der immaterielle Wert eines Kirschgartens voller Erinnerungen nichts zählt und dessen Antrieb Profitstreben und Aufstiegswille sind. 

Großes Theater gibt es in der kommenden Saison auch wieder auf den beiden kleinen Bühnen. In der Casa inszeniert Regisseur Karsten Dahlem zu Beginn der neuen Spielzeit „Auerhaus“ nach dem Roman von Bov Bjerg. Nachdem Frieder versucht hat, sich das Leben zu nehmen, beschließen seine engsten Freunde, ihn unter ihre Fittiche zu nehmen und ihn an einem neuerlichen Selbstmordversuch zu hindern. Zu diesem Zweck gründen sie im leerstehenden Bauernhaus von Frieders verstorbenem Opa eine WG, das Auerhaus. Premiere ist am 6. Oktober 2018. Das Stück ist für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet.
Fünf Menschen, die den Anschluss an die ökonomische Entwicklung längst verloren haben, stehen im Mittelpunkt von Jonas Hassen Khemiris ≈ [ungefähr gleich]. Die junge Regisseurin Magz Barrawasser, die in der aktuellen Spielzeit „Pussy Riots“ auf die Box-Bühne gebracht hat, inszeniert die kunstvoll ineinander verzahnten Schicksale von Andrej, Peter, Mani, Martina und Freja, die sich in einer zur Markthalle gewordenen Welt zurechtfinden müssen. Premiere in der Casa ist am 30. November.
Die letzte Casa-Premiere trägt den Titel „Rien ne va plus“ und ist ein Mehrspartenprojekt im Rahmen der TUP-Festtage 2019. Für diese Uraufführung werden Künstlerinnen und Künstler der Sparten Musiktheater (Sascha Krohn und Marijke Malitius für die Inszenierung), Ballett (Igor Volkovskyy für die Choreografie) und Schauspiel (Gesa Gröning für die Ausstattung) eng zusammenarbeiten. Die Premiere ist am 27. März 2019; die TUP-Festtage finden vom 22. - 31. März 2019 statt. 
Die Tradition, Regieassistentinnen und -assistenten erste eigene Inszenierungen anzuvertrauen, setzt Intendant Christian Tombeil auch in der kommenden Spielzeit fort: In der Box inszeniert zunächst Felicia Daniel das Stück „Am Boden“, in dem Autor George Brant die Geschichte einer jungen Kampfpilotin erzählt, die nach ihrer Baby-Pause in ihren Job zurückkehrt und jetzt als Drohnenpilotin im Schichtdienst zwischen Kindergarten und Luftwaffenstützpunkt pendelt. Premiere ist am 22. Februar 2019. Und Tabea Schattmaier wird Harold Pinters „Der stumme Diener“ zu neuem Leben erwecken. Die Geschichte um die beiden Auftragskiller Ben und Gus, die 1987 von Robert Altman mit Tom Conti und John Travolta verfilmt wurde, feiert am 26. April 2019 Premiere in der Box. 

Als Wiederaufnahmen sind u. a. Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“, „Der Fall der Götter“ nach Viscontis Film „Die Verdammten“ sowie die Komödie „Willkommen“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz geplant. Auch die Reihe „Jazz in Essen“ geht mit fünf Konzerten in eine neue Runde. Zahlreiche Sonderveranstaltungen und Kooperationen – darunter wieder das Projekt „Der geschenkte Platz“, das Kindern und Jugendlichen z. B. aus Kinder- und Flüchtlingsheimen, Behindertenwerkstätten oder Förderschulen durch Spenden einen Theaterbesuch ermöglicht – runden das vielfältige Angebot ab. 

Los geht die neue Spielzeit am Sonntag, dem 16. September mit einem großen Theaterfest. Nachdem im vergangenen Jahr wegen des 125. Geburtstages des Grillo-Theaters alle Sparten in der Innenstadt gefeiert haben, findet zu Beginn der kommenden Saison das große Fest im Aalto-Theater und in der Philharmonie Essen statt. Die Türen werden um 13 Uhr geöffnet, und dann gibt’s zahlreiche Bühnendarbietungen und Mitmach-Aktionen, mit denen Sänger, Musiker, Tänzer, Schauspieler und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen des Theaters die Besucher auf die Spielzeit 2018/2019 einstimmen wollen. 

Das Jahresheft 2018/2019 des Schauspiel Essen ist ab sofort im TicketCenter und in den Spielstätten der TUP erhältlich.  

Abonnements/Vorverkaufsstart
Am 17. Mai 2018 startet der Abonnementverkauf des Schauspiel Essen sowie der Kartenvorverkauf für alle fünf „Jazz in Essen“-Konzerte. 
Vorverkaufsstart für „Der Zauberer von Oz“: 30. Juni 2018.
Für Schulklassen-Vorstellungen gilt: Ab 30. Juni 2018, 8:00 Uhr ausschließlich persönlicher Verkauf im TicketCenter; telefonische Reservierungen sind ab dem 2. Juli 2018 möglich. 

Kontakt: TicketCenter der TUP, II. Hagen 2, 45127 Essen (Mo 10-16 Uhr, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr), T 02 01 81 22-200, tickets@theater-essen.de, www.schauspiel-essen.de
16.05.2018
Der Vorverkauf für die „Jazz in Essen“-Saison 2018/2019 beginnt am 17. Mai
Theo Jörgensmann, "Jazz Pott"-Preisträger 2018
Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker
Essen. Die Jazz-Szene im Ruhrgebiet ist reich und vielfältig, es gibt zahlreiche Locations, in denen Jazz-Fans voll auf ihre Kosten kommen. Zu den Top-Adressen gehört auch das Grillo-Theater, denn das Schauspielhaus in der Essener Innenstadt beherbergt seit 1992 die renommierte Reihe „Jazz in Essen“. Für die kommende Saison hat deren Künstlerischer Leiter Dr. Berthold Klostermann wieder ein attraktives und vielseitiges Programm mit fünf Konzerten zusammengestellt; der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen beginnt am 17. Mai. 

Traditionell beginnt die jazzige Spielzeit mit der Verleihung des Essener „Jazz Potts“, einem Preis für innovative Jazzmusiker, der 1998 von Viktor Seroneit († 2011) und Niklaus Troxler für den „Plakat Kunst Hof Rüttenscheid“ begründet wurde. In diesem Jahr wird Theo Jörgensmann ausgezeichnet, „einer der deutschen Jazz-Solisten von internationalem Rang“, wie die FAZ schrieb. Eine Woche nach seinem 70. Geburtstag wird der gebürtige Bottroper, der in den 1970ern das Ruhrgebiet auf der Landkarte der Improvisationsmusik platzierte und durch den in den 1980ern die Jazzklarinette eine Renaissance erlebte, der 21. Preisträger. Mit Eckard Koltermann (Bassklarinette), Lennart Allkemper (Tenorsax), Albrecht Maurer (Geige), Evert Brettschneider (Gitarre), Christopher Dell (Vibraphon), Christian Ramond (Bass) und Klaus Kugel (Schlagzeug) hat Jörgensmann ein Oktett aus alten und heutigen Weggefährten zusammengestellt, das am Samstag, dem 6. Oktober 2018 ab 20 Uhr im Grillo-Theater das „Jazz Pott“-Preisträgerkonzert bestreiten wird. Zur Einstimmung gibt es bereits ab 19 Uhr im Café Central International die seltene Gelegenheit, noch einmal die Dokumentation „Theo Jörgensmann – Bottrop – Klarinette“ zu sehen, die der Filmemacher Christoph Hübner 1986 im Rahmen seiner WDR-Serie „Menschen im Ruhrgebiet“ produziert hat. 

Mit The Bad Plus aus Minneapolis kommt am Sonntag, dem28. Oktober 2018 ab 20 Uhr ein Trio ins Grillo-Theater, das 2000 von Ethan Iverson (Klavier), Reid Anderson (Bass) und Dave King (Schlagzeug) gegründet wurde. Im Dezember 2017 verließ Iverson die Band, an seiner Stelle sitzt seitdem Orrin Evans an den schwarz-weißen Tasten. Die drei Meister des sparsamen, reduzierten Spiels nennen Strawinski und Ornette Coleman als maßgebliche Einflussgeber für ihren Stil, einem Mix aus Post-’60s-Jazz und Indie-Rock. Jeder einzelne von ihnen komponiert und trägt so zum Repertoire bei. Bekannt wurde The Bad Plus zudem durch ihre eigenwilligen Interpretationen bekannter Rockstücke wie „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, David Bowies „Life on Mars?“ oder Aphex Twins „Flim“.  

Das „Jazz in Essen“-Konzert kurz vor Silvester ist traditionell ein Crossover-Abend: Hier treffen seit einigen Jahren Jazz und Literatur aufeinander. Nach Meret Becker, Jasmin Tabatabai und im vergangenen Jahr August Zirner mit dem „Spardosen-Terzett“ hat Programm-Chef Klostermann für Sonntag, den 30. Dezember 2018 wieder ganz besondere Gäste eingeladen. Ab 20 Uhr werden die britische Jazzsängerin Jenny Evans, der Trompeter und Sprecher Peter Tuscher sowie Pianist Walter Lang „Eine Weihnachtsgeschichte“ („A Christmas Carol“) von Charles Dickens als berührende musikalisch-szenische Lesung auf die Grillo-Bühne bringen. Das Publikum darf sich auf die berühmte Geschichte von der Läuterung des grantigen Geizkragens Ebenezer Scrooge, der sich an Weihnachten vom harten Geschäftsmann zum hilfsbereiten, netten älteren Herrn wandelt, in einer reizvollen Kombination aus englischer Erzählung des 19. Jahrhunderts und heutiger Jazzmusik freuen. 

Im neuen Jahr geht „Jazz in Essen“ am Sonntag, dem 24. Februar 2019 weiter. Dann präsentiert das Jakob Bro Quartett ab 20 Uhr im Grillo-Theater sein Programm „Returnings“. Kopf der Band ist der 41-jährige dänische Gitarrist und Komponist Jakob Bro, über den das Jazzmagazin DownBeat kürzlich schieb: „Er kreiert magische Musik, völlig unmöglich, sie zu kategorisieren.“ Mit seinem Quartett aus prägenden Vertretern zweier Generationen des Edellabels ECM kann Bro diese Magie noch steigern: Sein transparenter Gitarrensound, Palle Mikkelborgs sanfter, schon mal an Miles Davis erinnernder Trompetenton, Thomas Morgans sangbare Basslinien und Jon Christensens offenes Schlagzeugspiel vereinen sich zu einem betörenden Ensembleklang. „Ein Abend für Genießer“, verspricht Berthold Klostermann. 

Mit dem Auftritt einer deutschen Jazz-Legende endet am Sonntag, dem 5. Mai 2019 die Saison im Grillo-Theater: Kurz vor Vollendung seines 90. Lebensjahres wird der Klarinettist Rolf Kühn – oder „Deutschlands coolster Jazzer“, wie ihn die Tageszeitung DIE WELT einmal nannte – zusammen mit Lisa Wulff (Bass), Frank Chastenier (Klavier) und Tupac Mantilla (Percussion, Body Percussion, Schlagzeug) ab 20 Uhr einen Abend unter dem Titel „Yellow + Blue“ spielen. Kühn, der im Orchester von Benny Goodman noch die Swing-Ära miterlebte und sich dann in alle Spielarten des Modern Jazz weiterentwickelte, agiert heute freier und mutiger denn je. Mit seinem fabelhaften neuen Quartett taucht er ein in legendäre Balladen und Lovesongs, entlockt ihnen aber auch neue, ungehörte Töne. Seine Musik zeugt von einer mehr als 70 Jahre andauernden Liebe zu seiner ältesten Lebens-Freundin, der Klarinette.

Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Eintritt jeweils € 22,00.
Der Kartenvorverkauf für alle „Jazz in Essen“-Konzerte der kommenden Saison beginnt am 17. Mai 2018. Auch die „Jazz-Wahl-Abos“ sind wieder erhältlich.
TicketCenter, Tel.: 0201/81 22-200, oder tickets@theater-essen.de