Gudrun Pelker

Vita

Die Mezzosopranistin Gudrun Pelker studierte zunächst Schulmusik, Germanistik und Philosophie an der Musikhochschule Rheinland und der Albertus-Magnus-Universität in Köln und beendete dieses Studium mit dem Staatsexamen. Anschließend absolvierte sie ihre künstlerische Ausbildung im Fach Gesang in der Meisterklasse bei Josef Metternich, ebenfalls an der Musikhochschule Köln, und schloss diese mit Auszeichnung ab.
1988 debütierte sie als Carmen bei den Internationalen Sommerfestspielen auf Schloß Weikersheim in der gleichnamigen Oper von G. Bizet. Noch im gleichen Jahr erfolgte ihr erstes Festengagement am Musiktheater in Gelsenkirchen.
1998 wechselte sie an die Oper Frankfurt, wo sie ebenfalls mehrere Jahre zum festen Ensemble gehörte.
An diesen Häusern erarbeitete sie sich an 40 Partien, z. B. Carmen, Cherubino, Hänsel, Mrs. Quickly, Gräfin Geschwitz u. v. a. Gastengagements führten sie u. a. an die Staatstheater Wiesbaden, Oldenburg, Hannover und an die Bühnen Köln, Essen, Dortmund, Basel, zu den Schwetzinger Festspielen, der Münchner Biennale und den Wiener Festwochen. Sie arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Markus Stenz, Bernhard Kontarsky, Johannes Kalitzke, Paolo Carignani, Rasmus Baumann, Adam Fischer und Regisseur*innen wie Elmar Gehlen, Christoph Nel, Alfred Kirchner, Peter Konwitschny, Elisabeth Stöppler, Michael Schulz und Werner Schroeter zusammen.
In der zeitgenössischen Musik arbeitete sie mit führenden Ensembles wie dem Klangforum Wien, der Musikfabrik NRW und dem ensemble modern Frankfurt zusammen.
Mit ihrem Debüt als Fricka / Erda in der konzertanten Produktion von Wagners „Rheingold“ vollzog sie am MiR in der Spielzeit 2010/2011 ihren Wechsel ins dramatische Mezzo-Fach. An diesem Haus debütierte sie dann ebenfalls in den Rollen Herodias in „Salome“, Ježibaba in „Rusalka“, Küsterin in „Jenufa“, Gräfin in „Pique Dame" und als Amme in "Frau ohne Schatten".
Für ihr Rollenportrait der Küsterin wurde sie 2014 mit dem Alfred-Weber-Theaterpreis ausgezeichnet.
Ein besonderer Höhepunkt ihrer Karriere war die Mitwirkung bei den Internationalen Wagnerfestspielen in Budapest 2013, wo sie unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer die Magdalene in den "Meistersingern von Nürnberg" mit Kollegen wie Annette Dasch und Klaus Florian Vogt verkörperte. Auch 2016 war sie in dieser Produktion in derselben Besetzung in Budapest wieder zu erleben.
Am Staatstheater Mainz gab sie im Juni 2016 mit großem Erfolg ihr Debut als alte Priorin in Poulencs "Dialoges des Carmelites".
Von 2007 bis 2025 war sie als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig, anschließend erhielt sie einen Lehrauftrag ebenda.

Aktuelle Produktionen

Evangeline Harcourt, ihre Mutter

Termine und Tickets

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16:30 - 19:30
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15:45 Einführung

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch in der Cafeteria statt.
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Abo 10: Sonntagnachmittag
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Freitag
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19:30 - 22:30
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Montag
29.03.2027
18:00 - 21:00
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Freitag
16.04.2027
19:30 - 22:30
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