Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme am 26. Dezember 2020



Zum Stück

"Die Zauberflöte gehört zu den Stücken, die ebenso ein Kind entzücken wie den Erfahrensten der Menschen zu Tränen rühren, den Weisesten erheben können. Jeder einzelne und jede Generation findet etwas anderes darin", schrieb der Mozart-Forscher Alfred Einstein. Verbote, Pflichten und Prüfungen über Prüfungen, ein märchenhaftes, phantastisches Spiel mit menschlichen Wesen zwischen den Gefühlen und Mächten des Weiblichen und Männlichen: Die Handlung erzählt von jungen Menschen – zwei gegensätzlichen, aber sich ergänzenden Paaren –, die auf der Suche nach der Liebe und dem Guten durch das Dunkel ins Licht und zum Glück gelangen. Begleitet werden sie dabei von drei geheimnisvollen Damen sowie drei wissenden Knaben und von ihren Zauberinstrumenten, die sie vor verschiedenen Gefahren, darunter auch durch wilde Tiere, schützen.

Der Theaterdirektor Emanuel Schikaneder griff bei seinem Text auf ganz unterschiedliche Quellen zurück. Oftmals wurde dieses heterogen gestaltete Libretto bekrittelt, bearbeitet oder der Dialog auch ganz weggestrichen – die Musik Mozarts erzeugt aber immer wieder Begeisterung wie Bewunderung bei Jung wie Alt. "Die Zauberflöte" ist Mozarts letzte Oper, die 1791 nur wenige Wochen vor seinem Tod in Wien uraufgeführt wurde. Bis heute hat dieses über Werk, das Märchen und Mythos, Freimaurerweisheit und vitale Komödie, Ernst und Spaß, Liebe, Lust und Eifersucht, Rätsel und Aufklärung, adelige Geisteshaltung und unterhaltsame Volkstümlichkeit, Feuer und Wasser, Tag und Nacht vereint, nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt.

Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Stadtwerke Essen AG
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Choreinstudierung
Dramaturgie
Ina Wragge
Besetzung
Sarastro
1. Priester
Joo Youp Lee
2. Priester
Swen Westfeld
Königin der Nacht
1. Dame
3. Dame
Papageno
Papagena
Monostatos
1. geharnischter Mann
2. geharnischter Mann
Michael Haag

Pressestimmen

"Der Traum überwindet Grenzen."
"Toffolutti entwickelt eine eigenwillige Version. Er lässt Tamino träumen. Er kann so alle [...] Aspekte des Stücks unter einen großen Bogen spannen: Märchen, Komödie, opera seria und Freimaurer-Gedanken. Der Traum überwindet Grenzen und, entwickelt schöne, amüsante und auch bizarre Bilder."
Westfälische Rundschau
27. Oktober 2003
Sonja Müller-Eisold

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