Andrea Sanguineti

Dirigent
Von Presse und Publikum bejubelt, von Insidern als neues Talent gehandelt, wurde Andrea Sanguineti jüngst in der Radiosendung „Deutschlandradio Kultur“ im Zusammenhang mit Korngolds „Die tote Stadt“ als „Genie“ bezeichnet.

In der Saison 2018/2019 wird Andrea Opernproduktionen wie „La Bohème“ am Aalto Theater Essen, „Carmen“ am Tiroler Landestheater Innsbruck und „Lucia di Lammermoor“ an der Oper Graz dirigieren.

Die Opern-Highlights seiner vergangenen Spielzeiten sind u.a.: „Der Fliegende Holländer“ am Theater Erfurt, „Il Trovatore“ an der Grazer Oper, „Die Lustige Witwe“ am Teatro Massimo Bellini in Catania, „La Traviata“ und „Tosca“, beide an der Oper Leipzig, sowie symphonische Konzerte in Sao Carlos, Lissabon, Portugal und an der Opéra de Rouen Normandie.

Sein Debüt gab der junge Italiener im Jahre 2008 am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Seitdem hat er an verschiedenen europäischen Opernhäusern etliche Neuproduktionen und Wiederaufnahmen geleitet. Als Gastdirigent hat er jüngst an der Staatsoper Hannover, an der Oper Lissabon, dem Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Braunschweig, das RSO Radio Symphonie Orchester Wien, beim Beijing Music Festival in China und das Orchestra del Carlo Felice in Genua dirigiert.

Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Operetten wie „Die Fledermaus“ oder „Die lustige Witwe“ über zahlreiche Rossini-, Verdi-, Donizetti- und Puccini-Opern bis hin zum deutschen Musikdrama wie beispielsweise Wagners „Tristan und Isolde“ oder Korngolds „Die Tote Stadt“, französischem Repertoire und zeitgenössischem Musiktheater: „Carmen“, „L’Africaine“, „La Traviata“, „Il Trovatore“, „La Cenerentola“, „Il viaggio a Reims“, „La Forza del Destino“, „Macbeth“ und „Powder Her Face“ sind nur einige der Werke, die er in letzter Zeit dirigiert hat. Hierbei kann er auf Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstler verweisen, darunter Annette Dasch, Lucio Gallo, Stefania Bonfadelli, Silvia Tro Santafé, Simone Alaimo, Franco Farina und Albert Pesendorfer. Andrea Sanguineti ist ebenso auf der Konzertbühne zuhause: Er hat sich ein breitgefächertes Repertoire von den Symphonien von Beethoven bis Brahms über Messiaen, Skrjabin oder das avantgardistische Concerto for Orchestra Marco Polo von Tan Dun erarbeitet.

Studiert hat Andrea Sanguineti Klavier und Komposition am Konservatorium in Genua und anschließend Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wie auch am Mailänder Konservatorium "G. Verdi" bei Vittorio Parisi. Dort machte er als einer der jüngsten Nachwuchstalente im Alter von nur 23 Jahren im Fachbereich Orchesterdirigieren sein Diplom. Er spezialisierte sich dann auf dramatisches Repertoire unter Umberto Finazzi und wurde schließlich als Korrepetitor an die Opéra National du Rhin nach Straßburg engagiert. Im Anschluss an sein Engagement an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover wurde er 2011 zum ersten Kapellmeister und stellvertretenden GMD ans Pult des Mainfranken Theaters in Würzburg berufen, wo er bis 2013 tätig war, bevor er als GMD nach Görlitz berufen wurde, eine Position, die er bis 2017/18 innehatte.

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