Einmal möcht’ ich was Närrisches tun!

Operettengala
Mit Werken von Johann Strauß, Emmerich Kálmán,
Franz Lehár u. a.
März 2024
Sa
23
So
31
April 2024
Do
18
Juni 2024
Fr
28
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Premiere

Einmal möcht’ ich was Närrisches tun!

Aalto-Theater · ca. 2 Stunden, eine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Einmal möcht’ ich was Närrisches tun!

Aalto-Theater · ca. 2 Stunden, eine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Einmal möcht’ ich was Närrisches tun!

Aalto-Theater · ca. 2 Stunden, eine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Einmal möcht’ ich was Närrisches tun!

Aalto-Theater · ca. 2 Stunden, eine Pause
Die Operette macht sich lustig – über ziemlich alles: Politik, Kunst, menschliche Beziehungen – vor allem über sich selbst. Als stolze Königin der Unterhaltungskunst konzentriert sich die Operette darauf, ein Lächeln in die Gesichter des Publikums zu zaubern. Nicht, weil das Unterhaltungstheater keinen Bezug zur sozialen oder gesellschaftspolitischen Realität nimmt – ganz im Gegenteil, vor allem im 19. Jahrhundert, als die Operette eine Art Massenkommunikationskanal war, wie der Fernseher oder die sozialen Medien heute. Die Operette wagt es, Tabus zu brechen und Themen augenzwinkernd anzusprechen – gewiss, ohne zu viel zu vertiefen bzw. sie so ernst zu nehmen.

Operettenwitze unterliegen nie der politischen Korrektheit. Sie sind frech, mutig, furcht- und zügellos, genauso wie die Held*innen der Operetten: Sie sind dreist und gelassen, machen sich selbst angreifbar und pfeifen auf gendersensible Ausdrucksformen. Sie sind sympathische Vagabunden, scheinbar unschuldige Fischermädchen, leichtsinnige und skrupellose Schufte, stolze, großmannssüchtige fake-Barone und Fürstinnen – und ab und zu möchten sie bloß „was Närrisches tun“. Doch nicht weit liegt genial von trivial entfernt: Wie befreiend ist diese moralische Ambivalenz, dieser unzensierte Operettenblödsinn, aber auch der parodistische, unbeschwerte Umgang mit Klischees und Gesellschaftsproblematiken!

Zwischen Wien und Budapest bewegt sich dieser Operettenabend: Solist*innen des Aalto Musiktheaters widmen sich zusammen mit den Essener Philharmonikern und dem Opernchor den österreichisch-ungarischen Operetten von Johann Strauß, Emmerich Kálmán, Karl Millöcker, Franz Lehár u. a. und bringen Arien, Duette, Ensembles und vor allem Ohrwürmer und Schmankerln aus Klassikern wie „Die Fledermaus“ oder „Der Bettelstudent“ zu Gehör: spritzig, humorvoll, rauschend-tänzerisch und immer albern und frivol. Ohne Witz.

Vorstellung am:
28.06. 19:30

Team
Musikalische Leitung
Szenische Einstudierung
Moderation
Choreinstudierung
Ausstattung
Dramaturgie
Choreografie
Besetzung
Tanzensemble
Davit Bassénz, William Emilio Castro Hechavarria, Giulia Cacciatori, Paul Faure, Silvia Insalata, Laura Werthmann, David Mikkelsen, Julia Schalitz
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Juni
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Aalto-Theater
11:00 - 12:00
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