Der Zauberer von Oz

nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum
Bühnenfassung von Anne Spaeter
Musik und Liedtexte von Dominik Dittrich
Wiederaufnahme am 7. November 2020 im Grillo-Theater



Das Stück

Wenn Dorothy aus dem Fenster des Hauses blickt, das sie mit ihrer Tante Em und ihrem Onkel Henry bewohnt, sieht sie vor allem eines: nichts Besonderes. Tellerflach erstreckt sich die graue Prärie von Kansas bis zum Horizont, von Abenteuer keine Spur. Doch das ändert sich schlagartig, als ein großer Sturm den Staub von Kansas mächtig aufwirbelt und das Mädchen samt Haus mit sich fort trägt. Als Dorothy wieder zu sich kommt, findet sie sich in einem ihr unbekannten, magischen Land wieder. Dessen seltsame Bewohner begrüßen sie jubelnd, denn die böse Hexe des Ostens, die hier grausam geherrscht hatte, ist von Dorothys Landung im fliegenden Eigenheim im wahrsten Sinne des Wortes geplättet – nur noch ihre magischen Schuhe sind übrig geblieben. Die gehören jetzt, wie Fidelia, die gute Hexe des Nordens, stolz verkündet, Dorothy. Doch wie soll Dorothy nur wieder nach Hause gelangen? Da kann nur einer helfen: der große und mächtige Zauberer von Oz, der die Antworten auf alle Fragen kennt. Auf dem Weg zu ihm trifft Dorothy eine Vogelscheuche, die unzufrieden mit ihrem strohgefüllten Kopf ist und lieber ein schlaues Hirn ihr Eigen nennen würde. Außerdem einen Blechmann, der sich nach nichts mehr sehnt als nach einem liebenden Herz in seiner metallenen Brust. Und zu guter Letzt einen Löwen, der zwar stark und gefährlich tut, dem aber zum König der Tiere eine entscheidende Eigenschaft fehlt: der Mut. Gemeinsam begibt sich die merkwürdige Reisegruppe in die Smaragdstadt, um sich vom großen Zauberer von Oz Hilfe zu erbitten. Doch sie müssen auf der Hut sein, denn stets auf ihren Fersen ist die böse Hexe des Westens, die nach Dorothys unsanftem Aufschlag auf ihrer östlichen Schwester noch eine Rechnung mit dem Mädchen offen hat.

Lyman Frank Baums 1900 erschienener und 1939 mit Judy Garland als Dorothy verfilmter Kinderbuch-Klassiker erzählt vom Wunsch nach Veränderung, dem Zauber der Freundschaft und der Erkenntnis, dass manchmal das, was wir am meisten suchen, längst in uns verborgen liegt.

Gefördert von der Stadtwerke Essen AG

Pressestimmen

„Die Magie des Miteinanders.“
„Regisseurin Anne Spaeter [hat] die Story ausgesprochen liebevoll mit Musik, leisem Humor und magischen Bildern in Szene gesetzt.“
WAZ/NRZ
12. November 2018
Martina Schürmann

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